BAUARBEITEN AM KIRCHE

Größtes Dach von Malchin wird saniert

In ihrem Stahlkorsett wartet die St. Johanniskirche in Malchin auf die nächsten Handwerker. Die widmen sich dem Gebälk.
Kirsten Gehrke Kirsten Gehrke
Am Dach des Hauptschiffes der St. Johanniskirche in Malchin sind alte Ziegel soweit abgenommen, dass die Zimmerer bald ihre Ar
Am Dach des Hauptschiffes der St. Johanniskirche in Malchin sind alte Ziegel soweit abgenommen, dass die Zimmerer bald ihre Arbeiten am Dachstuhl aufnehmen können. Kirsten Gehrke
Malchin.

Am Kirchendach von St. Johannis in Malchin sind die ersten Vorbereitungsarbeiten vollbracht. Die Dachdecker haben am Hauptschiff einen Teil alter Ziegel abgenommen und mit einer Plane abgedichtet. Weil dann selten Arbeiter auf dem Gerüst zu sehen waren, befürchteten einige Malchiner schon, dass die Arbeiten unterbrochen worden seien. Da kann Pastor Markus Hasenpusch jedoch beruhigen. Die Arbeiten würden im gesetzten Rahmen laufen. An der Sanierung seien mehrere verschiedene Gewerke beteiligt, neben Dachdeckern auch Zimmerer und Maurer. Das Dach sei jetzt soweit aufgenommen, dass die Zimmerer sehen können, welche defekten Balken im Dachstuhl ausgetauscht werden müssen und wie viele. Danach werde das nötige Holz besorgt. Mit zwei größeren Balken werden die Handwerker anfangen, diese zu ersetzen. Hasenpusch geht davon aus, dass nächste Woche die Arbeiten demnach weitergehen können. Es sei kompliziert, unter einem bestehenden Dach die Balken auszutauschen. Vielfältige Arbeiten seien am Gebälk notwendig.

Nach der Marienkapelle ist jetzt das Hauptschiff der größte Abschnitt bei der Dachsanierung der St. Johanniskirche. Zusätzlich sollen Schäden an der Fassade behoben und repariert werden. Die Arbeiten werden bis ins nächste Jahr andauern. Zunächst werde der jetzt eingerüstete Teil erneuert, danach Stück für Stück das Hauptschiff bis zum Turm. Rund 630 000 Euro betragen die Gesamtkosten. Über 370 000 Euro seien Städtebaumittel. Mit Spenden sowie Geldern vom Kirchenkreis und von Stiftungen werde das Projekt zudem finanziert. Ein Teil der alten Ziegelsteine sollen wieder verwendet werden, vor allem auf der Seite zum Markt hin.

 

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