Das Peenebad verzeichnete einen neuen Besucher-Rekord am vergangenen Donnerstag.
Das Peenebad verzeichnete einen neuen Besucher-Rekord am vergangenen Donnerstag. Zoltán Szabó
Waldbad und Peenebad

Hitzetage bescheren Freibädern Besucher-Rekorde

So viele Badegäste wie am Donnerstag hatte Malchins Freibad noch an keinem anderen Tag in diesem Jahr. Auch in Stavenhagen war es voll.
Malchin

Temperaturen von weit über 30 Grad trieben in dieser Woche zahlreiche Gäste in die beiden Freibäder der Region. Das Waldbad in Stavenhagen zählte 1219 Besucher am Donnerstag und 1342 einen Tag zuvor. Die Wassertemperatur lag hier bei 28 Grad – das liege teils am Edelstahlbecken, das sich aufheize, aber auch an vielen Besuchern, die das Wasser mit ihrer Körpertemperatur zusätzlich erwärmen, erklärt Cindy Berndt, die stellvertretende Bademeisterin.

Malchins Peenebad verzeichnete am Donnerstag einen neuen Besucher-Rekord für dieses Jahr mit 670 Gästen, die sich bei einer Wassertemperatur von 25 Grad im Schwimmbecken erfrischten. Die bisherige Höchstzahl aus dem Juni mit 406 Gästen ließ das Freibad damit weit hinter sich.

Kopf regelmäßig unter die Dusche

Aber wie gehen Bademeister und Rettungsschimmer mit diesen hohen Temperaturen um, wo sie doch den ganzen Tag die Aufsicht über das Schwimmbecken übernehmen? Rettungsschimmer Stefan Margenfeld aus dem Peenebad verrät sein Geheimnis: „Wir halten den Kopf regelmäßig unter die Außenduschen. Sonst hält man das nicht aus.“ Manchmal kühlen sie sich auch kurz im Becken ab.

Vor starker Sonnenstrahlung schützen Sonnencreme, ein Cap und ein Sonnenschirm. Ebenso wichtig sei es, viel zu trinken. Vier bis fünf Liter Wasser nimmt Stefan Margenfeld an einem heißen Tag zu sich. Auf Cola und andere zuckerhaltige Limonaden verzichtet er dagegen bewusst – das verursache nur mehr Durst. Und den ganzen Tag immer nur Eis essen, mag er auch nicht, davon werde man schließlich dick.

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