OPEN AIR

Hunderte Fans rocken im Schlossgarten Stavenhagen

Ein Wochenende voller Veranstaltungen und Rummel im Stavenhagener Schlossgarten ging am Sonntagabend zu Ende. Am Ende gab es ein paar unzufriedene Händler.
Die Jürgenstorfer Band „Lebenslaenglich“ stellte zum Auftakt am Freitagabend ihr neues Album auf der Schlossg
Die Jürgenstorfer Band „Lebenslaenglich“ stellte zum Auftakt am Freitagabend ihr neues Album auf der Schlossgartenbühne vor. Eckhard Kruse
Am Abend erstrahlten die bunten Lichter des Rummels im Schlossgarten.
Am Abend erstrahlten die bunten Lichter des Rummels im Schlossgarten. Eckhard Kruse
Maria Raphelt (li.) organisierte den Flohmarkt. Madeleine Bracht-Jacob (re.) aus Priepert war Sonnabend auch ganz zufrieden mi
Maria Raphelt (li.) organisierte den Flohmarkt. Madeleine Bracht-Jacob (re.) aus Priepert war Sonnabend auch ganz zufrieden mit dem Verkauf von selbstgemachten Babysachen. Eckhard Kruse
Der Shantychor „Windstärke 7“ sang am Sonnabend für seine noch kleine, aber wachsende Fan-Gemeinde.
Der Shantychor „Windstärke 7“ sang am Sonnabend für seine noch kleine, aber wachsende Fan-Gemeinde. Eckhard Kruse
Stavenhagen.

Die Abrechnungen sind noch nicht gemacht. Doch Martin Hofmann vom veranstaltenden Verein „Mecklenburger Kunst-Kultur-Handwerk“ ist sich auch ohne das Finanzielle sicher, dass das Open-Air im Schlossgarten ein Erfolg war. 600 Fans von „Verrockte Jungs“, "Nullpunkt“ und der Jürgenstorfer Band „Lebenslaenglich“ waren schon am Freitagabend in den Schlossgarten geströmt.

Am Sonnabend tummelten sich laut Hofmann mehr als 1000 Zuschauer und Zuhörer vor der Bühne, um die Musik von „Gruppe Test“ zu hören. „Viele haben auch getanzt“, sagte er.

Die Dino-Rennen rund um den Schlossgarten-Hügel haben die Veranstalter aus Sicherheitsgründen abgesagt. „Es war zu heiß“, betonte Martin Hofmann. Man habe nicht riskieren wollen, dass Teilnehmer des Spaßrennens für „Rum und Ähre“ unter den Dino-Kostümen zu Schaden kommen und die Veranstalter einen Rettungsdienst rufen müssen. Das sei ein bisschen schade. Doch die Gefahr, dass jemand bei Hitze und ein, zwei Bier intus zu Schaden kommt, sei einfach zu groß gewesen. Genauso war es bei den Bubble-Ball-Spielen. Denn auch dabei hätten die Teilnehmer aufblasbare Kostüme überstreifen müssen.

Kritik am Zeitplan der Schausteller

Ganz neu war der Flohmarkt zum Schlossgarten-Open-Air, den Maria Raphelt nach einer Bitte von Martin Hofmann organisiert hatte. Zwischen Eingang und Hügel hatten sich auch 25 bis 30 Händler versammelt. Madeleine Bracht-Jacob aus Priepert bot ab 13 Uhr handgefertigte Babysachen an. Zuerst war sie enttäuscht über den Kundenstrom. Doch zum Nachmittag besserte sich ihre Stimmung. „Es sind doch noch einige Leute gekommen“, sagte sie.

Andere waren gänzlich unzufrieden, waren noch froh, dass sie kein Minus eingefahren haben. Sie bauten auch schon früher ab, äußerten sich kritisch in Richtung Schausteller. Die hätten viel zu spät aufgemacht. Gegen 11  Uhr seien schon Leute da gewesen, die Karussell fahren wollten. Sie verließen aber den Schlossgarten wieder. Ein Händler bedauerte, dass er zum Mittag nicht einmal etwas zu essen kaufen konnte. Martin Hofmann räumte ein, dass der eine oder andere Imbiss den Start verpennt habe. Das sei anders abgestimmt gewesen.

 

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