CAFÉ AUF KOESTERS ECK

Im Malchiner Statdhafen gibt’s bald Kaffee und Kuchen

Eine alte Klempnerwerkstatt an der Spitze der Halbinsel wird derzeit zum Café umgebaut. Doch eignet sich das alte Gebäude dafür überhaupt noch?
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Die Klempnerei auf Koesters Eck wird man nach dem Umbau nicht wiedererkennen, verspricht Bauherr Robert Drewes.
Die Klempnerei auf Koesters Eck wird man nach dem Umbau nicht wiedererkennen, verspricht Bauherr Robert Drewes. Thomas Koch
Malchin.

Ein von vielen Malchinern lang gehegter Wunsch soll nun endlich in Erfüllung gehen. Der Stadthafen „Koesters Eck” bekommt im Juni eine gastronomische Einrichtung. Der Malchiner Robert Drewes wird dann direkt an der Spitze der Halbinsel ein Café eröffnen. Wer in den vergangenen Tagen hier mal zu einem Spaziergang unterwegs war, dem wird sicherlich nicht entgangen sein, dass von der alten Werkstatt des Klempnermeisters Fritz Drossel schon das Dach abgenommen wurde.

In den kommenden Wochen soll es jetzt hier kräftig voran gehen mit der Umbauerei. Robert Drewes hat sich ganz bewusst dagegen entschieden, die alte Werkstatt abzureißen und hier einen kompletten Neubau hinzustellen. „Wir befinden uns hier auf sehr torfigem Boden. Für einen Neubau hätten wir eine Pfahlgründung errichten müssen. Das wären einfach zu hohe Kosten gewesen“, sagt er.

Blick aufs Wasser von drei Terrassen aus

Das künftige Café – der Name steht noch nicht fest – soll etwa 50 Plätze haben. Den Blick auf das Wasser sollen die Gäste durch große Fenster nicht nur aus dem Innenraum genießen können, sondern gleich von drei Terrassen. Zwei werden normale Bestuhlung haben, auf der Seite zur Brücke will Robert Drewes sogar Strandkörbe aufstellen. Abgetrennt vom Café-Betrieb soll es auch einen Fischbrötchenverkauf geben.

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