Testerin Helena Stadtbäumer bedient das spezielle Testgerät, mit dem innerhalb von 20 Minuten ein „Sofort-PCR-
Testerin Helena Stadtbäumer bedient das spezielle Testgerät, mit dem innerhalb von 20 Minuten ein „Sofort-PCR-Ergebnis“ da ist. Nadine Schuldt
Schnell, aber teuer

In Teterow gibt’s jetzt auch Turbo-PCR-Tests

Im Teterower Corona-Testzentrum kann man ein PCR-Test-Ergebnis nun in 20 Minuten bekommen. Wer das nutzen will, muss allerdings tief in die Tasche greifen.
Teterow

Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen sind sowohl Schnell- als auch PCR-Tests derzeit stark nachgefragt. „Für die PCR-Testungen stehen die Leute bei uns mitunter eine Stunde an“, sagt Claudia Morten. Sie ist die Assistentin der Geschäftsleitung der Ratsapotheke Teterow, die am Kirchplatz in Teterow sowie in der Gnoiener Gewerbestraße Testzentren betreibt. Es gebe Tage, da seien mitunter ein Drittel der Leute Corona-positiv. Weil die Labore mit den PCR-Tests kaum hinterherkommen, sodass Ergebnisse mitunter erst nach 48 Stunden geliefert werden, hat die Ratsapotheke für ihr Testzentrum in Teterow ein spezielles Testgerät angeschafft.

Dieses Gerät wird jedoch ausschließlich für private PCR-Tests genutzt. Innerhalb von nur 20 Minuten ist das Ergebnis eines PCR-Tests da. Allerdings sind die nicht gratis – 89 Euro werden pro Test fällig. Die Corona-Testverordnung schreibe vor, wer kostenlos getestet werden könne und wer nicht, sagt Morten. Kostenlos bleibt ein PCR-Test für diejenigen, die ihn zur Bestätigung eines positiven Schnelltests benötigen.

Trotz hoher Kosten rege Nachfrage

Auch die privaten PCR-Tests werden nachgefragt – trotz ihres üppigen Preises. „Menschen, die eine Kreuzfahrt antreten oder ins Ausland fahren wollen, nehmen diese Möglichkeit wahr“, erläutert Claudia Morten. Zudem nehmen diesen PCR-Test auch Menschen in Anspruch, die von ihrem Arbeitgeber dazu angehalten werden, weil sie im Außendienst sind, ergänzt sie. Wie viele Leute genau den privaten PCR-Test nutzen, wollte sie nicht sagen. Nur soviel verriet sie: Sie werden gut in Anspruch genommen.

Für Claudia Morten ist das wenig verwunderlich. Schließlich müssten die Menschen ohne diese Möglichkeit in andere Städte fahren und viel (Warte-)Zeit einplanen.

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Kommentare (1)

verarschen muss schnell gehen, schon das Bild mit dem Kampfanzug, herrlich. Die Verblödung schreitet voran:), :)