Sonderzuweisungen

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Innenminister öffnet Geldbeutel für Neukalen und Malchin

Landesinnenminister Lorenz Caffier (3. v. l) warf mit dem Verein bei seinem Neukalen-Besuch am Donnerstag auch einen Blick auf das entstehenden Kunstrasenfeld.
Landesinnenminister Lorenz Caffier (3. v. l) warf mit dem Verein bei seinem Neukalen-Besuch am Donnerstag auch einen Blick auf das entstehenden Kunstrasenfeld.
Eckhard Kruse

Lorenz Caffier überreichte am Donnerstag Fördermittel an Neukalen und Malchin. Die Vorhaben wären ohne die Finanzspritzen nicht denkbar.

Rund 350.000 Euro Sonderbedarfszuweisung. Das ist für die kleine Stadt Neukalen ein mächtiger Batzen Geld. Doch für Bürgermeister Willi Voß und den Vereinschef des TuS Neukalen, Michael Rinke, steht auch fest, dass es ohne diese Zuweisung aus der Hand von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nicht den kleinen Kunstrasenplatz und auch keine Arbeiten an der Hafenstraße geben würde.

Willi Voß verweist auf die klammen Kassen der Stadt. Dennoch werde an beiden Stellen schon gebaut. Man habe die Erlaubnis für einen vorzeitigen Baubeginn. 378 .000 Euro soll der Kunstrasenplatz kosten. Das Ministerium unterstützt den Bau mit 294.200 Euro. 50.000 Euro hatte der CDU-Landesvorsitzende Vincent Kokert schon im Januar aus dem umstrittenen Strategiefonds beigesteuert. Nun muss die Stadt noch etwa 83.000 Euro als Eigenanteil aufbringen, damit Kinder- und Jugendmannschaften der Spielvereinigung Neukalen/Dargun, Spatzenschule und Feuerwehrjugend den Platz einmal nutzen können.

Schule schafft 48 I-Pads an

Für die Hafenstraße gab es vom Minister 59.500 Euro. Weil das Straßenbauamt 80.000 Euro dazu gibt, weil die Straße durch den Umleitungsverkehr in Mitleidenschaft gezogen worden war, bleiben noch etwa 22.000 Euro aus der Stadtkasse zu zahlen.

Und dann gab es endlich noch die versprochenen 66.500 Euro für die Marcusschule Malchin aus dem Strategie-Fonds. Der stellvertretende Schulleiter Andreas Teggatz wird die Ausschreibung für die 48 I-Pads und noch viel mehr in der kommenden Woche rausschicken. Er hofft, dass es dann nicht mehr lange dauert, bis der Medienraum mit Mini Macs, einige Fachkabinette mit interaktiven Tafeln ausgestattet werden und die Schule dann – damit man das ganze auch mobil nutzen kann – ein flächendeckend ausgebautes WLAN-Netz bekommt. „Dann können die Schüler mobil lernen“, meinte Teggatz. Beispielsweise im Grünen Klassenzimmer, wo sie in digitalen Schulbüchern blättern könnten.

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