ERNEUTE BRANDSTIFTUNG

Ist bei Dargun ein Feuerteufel am Werk?

Der Brand einer Strohmiete in Glasow ist der dritte Fall von Brandstiftung in und um Dargun seit dem Sommer. Und es hat einen Betrieb erwischt, bei dem es schon einmal brannte.
Als die Feuerwehr auf dem Glasower Betriebsgelände eintraf, brannten die Strohballen bereits in voller Ausdehnung. Foto: Polizei
Als die Feuerwehr auf dem Glasower Betriebsgelände eintraf, brannten die Strohballen bereits in voller Ausdehnung. Foto: Polizei Polizei
Glasow.

Beim Brand einer Strohmiete am vergangenen Wochenende im Darguner Ortsteil Glasow verdichten sich die Hinweise auf Brandstiftung. Der Polizei liegen Zeugenaussagen vor, nach denen in der Nähe des Brandortes Personen gesehen worden waren. Diese Angaben würden nun überprüft.

Im gleichen Betrieb, auf dessen Gelände die Strohmiete in Flammen stand, hatte es im August schon einmal gebrannt. Dabei war ein massives Stallgebäude mit eingelagerten 150 Heuballen vernichtet worden, der Schaden betrug damals 200.000 Euro.

Noch keine Spur zu Tätern

Auch diesmal traf es wieder 150 Heurundballen, die allerdings unter freiem Himmel lagerten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei brannte die Miete in der Nacht zum Sonnabend bereits in voller Ausdehnung. Die Feuerwehren Dargun, Zarnekow, Stubbendorf und Altkalen konnten den Brand löschen. Der Schaden diesmal: etwa 4500 Euro.

Die Polizei hatte bereits im August Zusammenhänge zu dem Großbrand Anfang Juli in der Darguner Brauereistraße vermutet, bei dem eine Lagerhalle eines Dachdecker-Betriebes komplett abgebrannt war. Hier war der Schaden sogar auf bis zu eine halbe Million Euro geschätzt worden. Auch der jüngste Brand nährt Befürchtungen, dass in der Stadt und im Umfeld ein Feuerteufel sein Unwesen treiben könnte. Bisher gibt es offenbar aber noch keine Spur zu möglichen Tätern.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Glasow

zur Homepage

Kommentare (1)

Diese Andauernden Stroh und Heumietenbrände lässt ja schon fast die Vermutung zu ,das die durch diese sogenannten Massentierhaltungsgegner gelegt werden, um den Bauern die Futtergrundlage zu entziehen und so zur Abschaffung der Tiere zu zwingen. So richtig wie artgerechte Tierhaltung auch ist, so würden es die Bauern mit 6 Milchkühen und10
Scheinen und Geflügel niemals schaffen die Bevölkerung zu ernähren.