Herrchen lässt nichts unversucht
Jagdhündin "Biene" bleibt verschwunden

Die Suche nach „Biene“ geht weiter. Nichts wünscht ihr Besitzer sich mehr, als dass er seinen Hund wiederbekommt.
Die Suche nach „Biene“ geht weiter. Nichts wünscht ihr Besitzer sich mehr, als dass er seinen Hund wiederbekommt.
Torsten Bengelsdorf

Wer hat die bei Neukalen verschwundene Jagdterrier-Hündin gesehen? Ihr Besitzer gibt die Hoffung nicht auf und sucht jetzt auch mit Hilfe von Plakaten und Handzetteln.

Die Suche nach Jagdhündin „Biene“ geht weiter. Besitzer Richard Machel hat jetzt zwei große Plakate an Bushaltestellen auf der Strecke zwischen Malchin und Neukalen aufgehängt sowie 100 Handzettel verteilt, unter anderem in Tankstellen beider Städte. Damit erhofft sich der 28-jährige Neustrelitzer den entscheidenden Hinweis, wo seine Hündin abgeblieben ist. „Sie ist weiter spurlos verschwunden“, sagte er am Dienstag. Am Sonnabend war „Biene“ im Kalenschen Holz bei einer Treibjagd entlaufen – oder von jemand mitgenommen worden.

Der Jäger glaubt eher an Letzteres. Denn das Verschwinden der Hündin sei merkwürdig. Nicht auszudenken, wenn ein Durchreisender zur Ostsee oder gar nach Polen das Tier ins Auto gepackt hat. „Biene“ suche den Menschen, irgendjemand hätte sie sehen müssen. Zudem mache sie Lärm, gebe sich laut zu erkennen, wenn sie in Schwierigkeiten ist. Doch habe sie nicht auf Rufe reagiert.

Obwohl Machels Hilferuf im Internet schon mehr als 2500-mal wurde – unter anderem Nordkurier und Landesjagdverband – sei noch kein Hinweis gekommen. Er sei dankbar, dass so viele den Link schon geteilt haben, das hätte er nie gedacht. Auch auf die Fundhunde-Seite in Berlin-Brandenburg habe er seinen Aufruf gestellt. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als „Biene“ wieder zurück zu bekommen. Wer etwas weiß, möchte sich melden.