RASEREI

Jördenstorfer sorgen sich um ihre Kinder

Tempo 30 an der Schule: Auch das hält offenbar manchen Fahrer nicht vom Rasen ab.
Wenig befahren, dennoch gefährlich für Kinder ist diese Straße an der Schule Jördenstorf.
Wenig befahren, dennoch gefährlich für Kinder ist diese Straße an der Schule Jördenstorf. Silke Voß
Jördenstorf.

Nicht nur in Schwetzin und Groß Wüstenfelde machen sich Anwohner Sorgen um Leib und Leben vor allem ihrer Kinder. Auch in Jördenstorf hat man Angst vor unangemessen schnell fahrenden Autos. Doch während in erstgenannten beiden Dörfern die Misere temporär ist, weil sie durch die Baustellen-Umleitung aus Levitzow bedingt ist, scheint das Problem in Jördenstorf von Dauer zu sein, wird befürchtet.

Kaum einer hält sich ans Tempo 30

Wie Anwohner dem Nordkurier mitteilten, werde ausgerechnet in der Straße an der Regionalschule, die oft Schüler queren, viel zu schnell gefahren. Selbst Eltern, die ihre Kinder mit dem Pkw zur Schule bringen oder abholen, würden viel zu viel Gas geben – und das, obwohl die innerörtliche Fahrbahn mit einem Tempolimit von 30km/h ausgewiesen ist. Dort wohnen auch viele Familien mit Kindern. Ob Traktoren, Busse, Lkw, Quads – wenige halten sich hier an die Geschwindigkeitsbegrenzung, heißt es.

Vize-Amtsleiterin Karin Zillmann war das Problem zwar nicht bekannt, wie sie gegenüber dem Nordkurier meinte, wohl aber der Polizei. Wie nun Volker Schlapmann vom Polizeirevier Teterow auf Nachfrage sagte, würden die Beamten jetzt verstärkt ein Augenmerk auf diesen sensiblen Brennpunkt richten, und, Achtung, Autofahrer! – dort Raser blitzen. „Die Straße ist zwar nicht so viel befahren, aber ja relativ neu, da drückt mancher leider gern mal auf die Tube“, weiß der Polizeibeamte.

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