CORONA-KRISE

Jubiläumsrennen am Bergring startet erst 2021

Corona macht dem 100. Bergringrennen einen Strich durch die Rechnung. Bis Ende August dürfen keine Großveranstaltungen stattfinden.
In der Teterower Speedway-Arena werden im Bereich der Tribüne gerade neue Betonabgrenzungen gesetzt.
In der Teterower Speedway-Arena werden im Bereich der Tribüne gerade neue Betonabgrenzungen gesetzt. Hans-Werner Ruge
Teterow.

Jetzt steht es fest: Das 100. Bergring-Rennen in Teterow startet nicht in diesem Jahr. Bis Ende August dürfen bundesweit keine Großveranstaltungen stattfinden. Das legten Kanzlerin und Länderchefs am Mittwoch erst einmal fest. Corona hat dem Bergringjubiläum einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Einen Ausweichtermin in diesem Jahr gibt es nicht, sagt Veranstaltungsleiter Adi Schlaak. Er macht mehrere Gründe geltend. So werde gleich nach Pfingsten mit der Erneuerung der gesamten Bahnbegrenzung des 1877 Meter langen Kurses begonnen. „Eine dreiviertel Million Euro investieren wir in die Bande“, so Schlaak. Die Arbeiten können nicht verschoben werden, fügt er hinzu. Zudem sei es „sehr unwahrscheinlich, dass wir in diesem Jahr ein zweites Mal so ein Fahrerfeld aufgestellt bekommen“.

Speedway-Grand-Prix im Herbst denkbar

Anders sei das mit dem Speedway-Grand-Prix. Da ist bereits davon die Rede, dass der auf den September oder Oktober verlegt werden könne. Für den 20. April hatte sich Adi Schlaak ursprünglich mit dem Teterower Bürgermeister, dem Rennleiter, dem Sicherheitschef und dem Vorsitzenden des MC Güstrow verabredet, um endgültig über das Jubiläumsrennen und den parallel geplanten Speedway-Grand-Prix zu entscheiden. Jetzt hat sich Ersteres überholt. Was den Grand Prix betrifft, hofft er, dass es bis dahin Absprachen mit der BSI über einen genauen Termin gibt. „Und dass wir den Fans dann auch sagen können, wie mit den Karten umgegangen wird.“

Arbeiten am Tribünenbereich gehen weiter

Nichtsdestotrotz wird auf dem Bergring und in der Arena gearbeitet. Zurzeit ist beispielsweise die Teterower Firma März Tief- und Straßenbau im Sponsoring dabei, neue Betonabgrenzungen im Tribünenbereich der Speedway-Arena zu setzen. Am Startberg des Bergrings wird die gesamte Außentribüne erneuert. Die Schiedsrichter- und Pressegebäude und sämtliche Fahnenmasten haben bereits einen frischen Farbanstrich bekommen.

In den letzten Wochen wurde außerdem der gesamte Innenringbereich sowohl in der Süd- als auch in der Nordkurve forsttechnisch aufgearbeitet und bietet den Rennbesuchern und den Wanderern nun beste Sichtmöglichkeiten. Adi Schlaak freut sich über die Unterstützung durch mehrere einheimische Unternehmen. Ohne deren Sponsoring seien diese Arbeiten vom Bergringklub nicht zu stemmen.

„Wir arbeiten zukunftsorientiert“, so Adi Schlaak. „Der Bergring wird in jedem Fall weiterleben und deshalb sind die jetzigen Arbeiten keinesfalls umsonst.“ So sehen das auch Fans. „Ob Rennen dieses Jahr oder auch nicht, es ist schön zu hören, dass wichtige Arbeiten, die notwendig waren und sind, auf dem Bergring ausgeführt werden“, ist unter anderem auf der Facebook-Seite des MC Bergring zu lesen.

 

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