Per Livestream

Kasernenflächen in Basepohl und Malchiner Haus versteigert

Die Corona-Beschränkungen machen auch vor Versteigerungen nicht halt. Interessenten konnten nur per Livestream zuschauen. Für zwei Grundstücke in Basepohl und Malchin wurde kräftig geboten.
Über einen Livestream konnte man bei der Winterauktion in Rostock zuschauen. (Screenshot)
Über einen Livestream konnte man bei der Winterauktion in Rostock zuschauen. (Screenshot) Eckhard Kruse
Die Sporthalle der Basepohler Kaserne kam für 116.000 Euro unter den Hammer.
Die Sporthalle der Basepohler Kaserne kam für 116.000 Euro unter den Hammer. Norddeutsche Grundstücksauktionen AG/ZVG
In Malchin war zu ersteigern: das Haus Walter-Block-Straße 26.
In Malchin war zu ersteigern: das Haus Walter-Block-Straße 26. Norddeutsche Grundstücksauktionen AG
Stavenhagen Malchin

Mehrere Grundstücke aus der Mecklenburgischen Schweiz sind am Donnerstag in einer Versteigerung unter den Hammer gekommen. Interessenten konnten dieses Mal nur per Livestream zuschauen, wie die Sporthalle und ein Werkstattgebäude der ehemaligen Kaserne in Basepohl, ein Wohnhaus in der Walter-Block-Straße 26 in Malchin, die ehemalige Müllkippe bei Brudersdorf und neun zusammenhängende, kleine Grundstücke in der Gemeinde Finkenthal versteigert werden. Denn bei der Herbstauktion der Norddeutschen Grundstückauktion in Rostock konnten Bieter coronabedingt nicht persönlich dabei sein.

Geboten wurde nun schriftlich, per Telefon oder online. Die Sporthalle samt kleinem Sportplatz sollte für mindestens 29.000 Euro einen Abnehmer finden. Es kam allerdings zu einem Bietergefecht zwischen mehreren Interessenten. Der Preis schnellte binnen weniger Minuten über 40.000, 60.000 Euro und 100.000 Euro nach oben. Am Ende wurden für das 15.700 Quadratmeter große Grundstück des neuen Industriegebiets in Basepohl 116.000 Euro geboten. Das Werkstattgebäude in Basepohl sollte 25.000 Euro teuer sein. Doch auch hier muss es mehrere Interessenten gegeben haben. Denn immer wieder hoben Mitarbeiter des Auktionshauses im Auftrag der telefonischen Bieter ihre Hände. Schließlich kam das Gebäude für 82.000 Euro unter den Hammer. Das Grundstück ist rund 7400 Quadratmeter groß.

Keine Gebote für Ex-Müllkippe und Ackerflächen

Das Malchiner Wohnhaus ging ebenfalls nicht für das Mindestgebot weg. Statt der 20.000 Euro werden nun 41.000 Euro fließen. Auch hier gab es mehrere Interessenten, die das 1890 erbaute, nach 1990 teilsanierte und heute sanierungsbedürftige Gebäude kaufen wollten. Sie ließen sich auch nicht davon abschrecken, dass das Haus von einer Heizungsanlage des Nachbarhauses mit Wärme versorgt wird und im kommenden Jahr davon abgeklemmt wird.

Für die ehemalige Müllkippe bei Brudersdorf galt das Mindestgebot von 1800 Euro. Doch bei diesem Grundstück und auch bei den Acker- und Wasserflächen bei Finkenthal für den Einstiegspreis von 300 Euro fand sich gar kein Bieter. Die Grundstücke sind damit noch zu haben.

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