DICKER RAUCH ÜBER TETEROW

Kleingärtner löst Feuerwehreinsatz aus

Wegen dichten Qualms wurde die Teterower Feuerwehr zunächst auf eine falsche Fährte geschickt und musste am Ende auch nicht löschen. Für den Verursacher könnte es dennoch teuer werden.
Simone Pagenkopf Simone Pagenkopf
Die Teterower Feuerwehr wurde am Dienstagabend zunächst zum Schulkamp geschickt. Doch dort gab es kein Feuer.
Die Teterower Feuerwehr wurde am Dienstagabend zunächst zum Schulkamp geschickt. Doch dort gab es kein Feuer.
Teterow.

In dichte Rauchschwaden war die Stadt Teterow am Dienstagabend gehüllt. Jugendliche würden am Schulkamp Papier verbrennen, lief eine Meldung im Teterower Polizeirevier auf. Die Freiwillige Feuerwehr wurde alarmiert und rückte mit gut 20 Kameraden aus. Am Schulkamp konnten sie aber kein Feuer entdecken.

„Das war ein Irrläufer“, kommentierte die Polizei am Mittwoch. Dort wurden zwar Jugendliche angetroffen, aber die standen halt auch in dem Rauch, der über das ganze Areal zog. Wie sich schließlich herausstellte, war in einem Kleingarten Laub zusammengeharkt und in einer Feuertonne verbrannt worden. Dadurch war es zu der enormen Rauchentwicklung gekommen. Die Feuerwehr musste nicht löschen. Der Betreffende wurde belehrt und habe das Feuer ausgemacht, so die Polizei.

Allerdings wird auf ihn jetzt einiges zukommen. Aller Wahrscheinlichkeit nach die Kosten für den Feuerwehreinsatz, meint der Wehrführer. Und dann könnte es auch noch ein Bußgeld geben. Grundsätzlich sei das Verbrennen von Gartenabfällen nicht erlaubt, heißt es aus der Verwaltung des Landkreises Rostock. Allerdings gibt es auch die sogenannte Zumutbarkeitsklausel. Aber auch da seien unnötige Rauchschwaden zu vermeiden und der Nachbarschaftsschutz zu gewährleisten, so ein Kreissprecher.

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