Still ruhte der Teterower See am Dienstagvormittag. Vielleicht wegen der fälschlich verbreiteten Warnung vor Blaualgen?
Still ruhte der Teterower See am Dienstagvormittag. Vielleicht wegen der fälschlich verbreiteten Warnung vor Blaualgen? Silke Voß
„Menschlicher Fehler”

Kreis Rostock warnt aus Versehen vor Blaualgen im Teterower See

Verunsicherung herrschte am Dienstagmorgen am Teterower See. Doch die vom Landkreis herausgegebene Warnung vor Blaualgen stellte sich auf Nachfrage als „menschlicher Fehler” heraus.
Teterow

Vorsicht, Blaualgen! Oder doch nicht? Neben Seen in weiteren Bereich des Landkreises Rostock wie Alt Stassow, Horst, Göldenitz, Sildemow, Wendfeld und Gubkow sei auch der Teterower See betroffen. Dies zumindest teilte noch am Montagabend das kreisliche Gesundheitsamt mit. Während das Baden im Göldenitzer See wegen der hohen Belastung mit Blaualgen und anderen Keimen derzeit regelrecht verboten ist, riet das Amt des Landkreises vom Schwimmen im Teterower See „nur” ab.

Dienstagmittag ist die Warnung wieder aufgehoben worden. Auf Nordkurier-Nachfrage stellte sich nämlich heraus: Es gibt gar keine Blaualgen im Teterower See! „Dies ist gestern irrtümlich mitgeteilt worden. Ursache ist ein menschlicher Übertragungsfehler zwischen der korrekten Benachrichtigung durch das Gesundheitsamt und unserer Pressemitteilung. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen”, hieß es aus der Kreisverwaltung.

Derweil wurden im Melzer See allerdings tatsächlich Blaualgen festgestellt. Mehr Infos zur Wasserqualität an Badestelln in MV finden Sie hier.

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