Alarm in der Nacht
Kühltruhe verräuchert Famila-Markt in Teterow

Der Famila-Markt wird wegen des Brandes in den nächsten Tagen noch geschlossen bleiben. Ein erheblicher Teil der Waren muss aus den Regalen genommen werden.
Der Famila-Markt wird wegen des Brandes in den nächsten Tagen noch geschlossen bleiben. Ein erheblicher Teil der Waren muss aus den Regalen genommen werden.
Eberhard Rogmann

Dutzende Feuerwehrleute unter Atemschutz mussten nachts im völlig verqualmten Teterower Famila nach dem Brandherd suchen. Der Schaden ist gewaltig.

Feueralarm mit Sirenengeheul schreckte in der Nacht zu Dienstag die Teterower aus dem Schlaf. Ausgelöst wurde er kurz nach drei Uhr durch automatische Brandmelder im Famila-Markt. Vor Ort stand die Feuerwehr vor einem schwierigen Problem. Durch starke Rauchentwicklung war die Sicht enorm eingeschränkt.

Als Brandherd konnte schließlich eine Tiefkühltruhe ausgemacht werden. Da das Gebäude nur mit Atemschutz betreten werden konnte, mussten zusätzliche Kräfte nachgefordert werden. So eilten die Wehren aus Groß Wokern, Hohen Demzin und Groß Wüstenfelde zur Hilfe.

Der Famila bleibt in den nächsten Tagen geschlossen. Der technische Schaden an der Kühltruhe dürfte noch der geringste sein, wenngleich das Gerät nur noch Schrott ist. Zu entscheiden ist jetzt, welche Waren des Weiteren aus den Regalen genommen werden müssen. Das gilt für Frischwaren wie Gemüse, aber auch Textilien sind betroffen, wie Marktleiter Ricardo Iwen deutlich macht. Die Schadenshöhe könne deshalb erst in einigen Tagen beziffert werden. Bei der Brandursache deutet alles auf einen technischen Defekt hin, hieß es am Dienstagvormittag aus der Polizeiinspektion Güstrow.