Iris und Manuel Endler sind aus dem niedersächsischem Bassum mit ihrem Chrysler „New York“ angereist. Sie m&o
Iris und Manuel Endler sind aus dem niedersächsischem Bassum mit ihrem Chrysler „New York“ angereist. Sie mögen die super Atmosphäre. Nadine Schuldt
Christian Petersen ist mit seinem Dodge Brothers aus dem Jahr 1922 bereits Donnerstagabend angereist.
Christian Petersen ist mit seinem Dodge Brothers aus dem Jahr 1922 bereits Donnerstagabend angereist. Nadine Schuldt
Oliver Betker ist mit seinem 1946er Cadillac aus Neubrandenburg angereist. Ihm gefällt das Campen auf dem Innenring, da e
Oliver Betker ist mit seinem 1946er Cadillac aus Neubrandenburg angereist. Ihm gefällt das Campen auf dem Innenring, da es auf dem Bergring im Vergleich zu anderen Veranstaltungen nur wenige Einschränkungen gibt. Nadine Schuldt
Bauke Eweraarts ist Barbier und hat einen Stand im Fahrerlager. Der Rockabilly-Friseur kann Besuchern und Teilnehmern den Bart
Bauke Eweraarts ist Barbier und hat einen Stand im Fahrerlager. Der Rockabilly-Friseur kann Besuchern und Teilnehmern den Bart und die Haare schneiden. Nadine Schuldt
Uwe Teloy (l.) ist mit einem 1934er Ford Pickup zu Rust’n’Dust gereist. Sein Kumpel Christoph de Fries präsen
Uwe Teloy (l.) ist mit einem 1934er Ford Pickup zu Rust’n’Dust gereist. Sein Kumpel Christoph de Fries präsentiert seinen Chevrolet Pickup aus dem Jahr 1956. Nadine Schuldt
Gabriella Billgren ist mit ihrem Chevrolet Fleetmaster 1948 und Bengt Johansson mit seinem Ford Model AV8 aus dem Jahr 1928 be
Gabriella Billgren ist mit ihrem Chevrolet Fleetmaster 1948 und Bengt Johansson mit seinem Ford Model AV8 aus dem Jahr 1928 beim Rust'n'Dust dabei. Sie sind mit ihren Freunden angereist. Nadine Schuldt
Janett Wichmann und Christoph Petermann campen beim Rust'n'Dust. Sie freuen sich auf die Oldtimer und die Händl
Janett Wichmann und Christoph Petermann campen beim Rust'n'Dust. Sie freuen sich auf die Oldtimer und die Händlermeile. Nadine Schuldt
Amerikanische Oldtimer

Kult-Autos erobern bei Rust’n’Dust den Bergring Teterow

Wer amerikanische Fahrzeuge aus den Zwanziger bis Fünfziger Jahren mag, ist diesen Sonnabend auf dem Bergring genau richtig. Dort findet etwas Außergewöhnliches statt.
Teterow

„Nein, in New York sind wir noch nicht gewesen“, sagt Iris Endler und schmunzelt. Haben sie und ihr Ehemann Manuel doch einen 1953er Chrysler „New Yorker“, mit dem sie am Freitag bei der Rust’n’Dust-Veranstaltung auf dem Bergring anreisten und im Fahrerlager stehen. Seit etwa fünf Jahren besitzen sie den Wagen, der stolze 185 PS unter der Haube hat.

„Der Vorbesitzer hatte ihn auf einer Auktion in Palm Springs ersteigert“, erzählt das Paar, das das Fünfziger-Jahre-Lebensgefühl auch mit ihrem Styling nach außen trägt. Sie selbst fahren mit dem Chrysler auch zu anderen Veranstaltungen oder machen mit ihm auch einfach mal eine Landtour im Winter. Das „Rust’n’Dust“ in Teterow besuchen sie bereits das zweite Mal. „Hier gibt es geile Autos, richtige Typen und eine super Atmosphäre“, bringt es Iris Endler auf den Punkt.

Noch bis Sonntagvormittag sind amerikanische Oldtimer und ihre Besitzer bei „Rust’n’Dust“, was von der Wölk Event Hamburg GmbH veranstaltet wird, im Bergring-Fahrerlager zu erleben. Höhepunkt ist das  sogenannte Gleichmäßigkeitsfahren, das am Samstag um 13 Uhr beginnt.

Das Auto komplett neu gestaltet

Bei dem Rennen wird Christian Petersen mit einem ganz besonderen Fahrzeug teilnehmen: Der Schleswig-Holsteiner hat einen einhundert Jahre alten Dodge Brothers Sport Roadster aus dem Jahr 1922 mitgebracht. „Als ich ihn vor etwa zehn Jahren über das Internet kaufte, hatte er noch eine orangene Glitter-Lack-Optik und weiße Plastikbezüge“, erzählt der 55-Jährige. Im Laufe der Jahre habe er das Auto komplett neu gestaltet und ihm wieder die ursprüngliche Farbgebung – eine Art Grün-Braunton – verpasst. „Ich finde es gut, dass es die Rennstrecke in Teterow schon seit den Dreißiger Jahren gibt.“ Die Tradition sollte auch weiterhin gepflegt werden, erklärt Petersen.

Driften ist weiterer Höhepunkt der Veranstaltung

Neben dem Gleichmäßigkeitsrennen stellt das sogenannte Driften auf dem Oval beim Fahrerlager einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung dar. Oliver Betker ließ sich das nicht entgehen. „Wenn die Autos dort mit Drill entlang fahren, fliegt der Dreck mitunter bis in die Zuschauerreihen“, schildert der Neubrandenburger, der mit seinem 1946er Cadillac im Innenring campt. Er möge das Rust’n’Dust – was übersetzt Rost und Staub bedeutet – auf dem Bergring, weil hier eine familiäre Atmosphäre herrsche. Auch das Drumherum möge er. So sei beispielsweise die Händlermeile mit Barbier und Souvenirstand ein Muss.

Auch Janett Wichmann lässt sich die Händler und die Autos ebenfalls nicht entgehen. Die Neustrelitzerin ist ein Fan der Fünfziger Jahre und campt mit ihrem Freund Christoph Petermann bereits seit Donnerstag auf dem Innenring. Sie hofft, dass unter den vielen Fahrzeugen – die Veranstalter rechnen mit 50 bis 100 Wettkampf-Teilnehmern – auch ein Ford „Mercury“ ist. „Ich mag die Form und die Kurven des Autos“, sagt sie und lacht.

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