STÄDTEPARTNERSCHAFT

Linke schlägt Städtepartnerschaft mit Eisenach vor

Stavenhagen sollte das Andenken an Fritz Reuter künftig gemeinsam mit der Wartburgstadt Eisenach wahren, findet die Stadtvertreter-Fraktion der Linken.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Fritz Reuter wurde 1810 in Stavenhagen geboren und verbrachte die letzten elf Jahres seines Lebens in Eisenach.
Fritz Reuter wurde 1810 in Stavenhagen geboren und verbrachte die letzten elf Jahres seines Lebens in Eisenach. Archiv
Stavenhagen.

Wirken und Leben von Fritz Reuter ist eng mit Stavenhagen und Eisenach verbunden und deshalb sollten beide Städte im Rahmen einer Städtepartnerschaft dieses wichtige Erbe in geeigneter Weise gemeinsam pflegen und ausgestalten. Diesen Antrag will die Stavenhagener Fraktion Die Linke auf der nächsten Stadtvertretersitzung stellen, kündigte Fraktionsvorsitzender Peter Ritter am Donnerstag an. Stadtpräsident und Stadtverwaltung sollen dazu Gespräche mit der Stadt Eisenach aufnehmen.

Die Linke verweist in der Begründung ihres Vorschlages auf den Internet-Auftritt der Wartburgstadt Eisenach, in dem es heißt, dass Fritz Reuter in den elf Jahren seines Lebens in Eisenach Mecklenburger Schriftsteller geblieben und ein angesehener Eisenacher Bürger geworden sei. „Am 15. Juli 1874 wurde er unter großer Anteilnahme der Eisenacher Bevölkerung auf dem Eisenacher Friedhof beigesetzt. Als im Jahre 1894 Reuters Frau Luise starb, wurde sie ebenfalls in dem klassizistischen Grabmal auf dem Hauptfriedhof beigesetzt“, heißt es auf der Eisenacher Homepage weiter. Heute sei das Eisenacher Reuter-Haus neben dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum im Geburtshaus in Stavenhagen das bedeutendste Reuter-Museum.

Eine Städtepartnerschaft würde auch die Zusammenarbeit der beiden Reuter-Museen unterstützen, meint Stavenhagens Linke.

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