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Mahnke spricht von Luxusproblem

VonEckhard KruseDer Stavenhagener Bürger- meister schließt eine Abschaffung der kosten- losen Sporthallennutzung nicht aus.Stavenhagen.Der Stavenhagener SV ...

VonEckhard Kruse

Der Stavenhagener Bürger- meister schließt eine Abschaffung der kosten- losen Sporthallennutzung nicht aus.

Stavenhagen.Der Stavenhagener SV steuert jetzt auch etwas für den Betrieb der sanierten Sporthalle in der Straße des Friedens bei. „Wir haben beschlossen, dass der Verein für die Reinigung seiner Räume wie Büro, Vereinsraum, Lagerraum und Teeküche selbst verantwortlich ist“, sagte Bürgermeister Bernd Mahnke. Die Reinigung der Halle und der Umkleide bleibe in städtischer Hand. Denn die Hallennutzung sei für alle kostenfrei.
Mit dieser Änderung reagierten Stadt und Verein auf Kritik aus anderen Vereinen, die diese gesonderte Behandlung als ungerecht empfanden. Doch für Mahnke sei der Vertrag von 2009 ein Schritt gewesen, damit Fördermittel eingeworben werden können. Erst nach erfolgter Sanierung sollte geregelt werden, welche Verpflichtungen der Pächter, der SSV, haben wird.
Auch die Betriebskosten sollten erst vom SSV übernommen werden. „Doch der SSV nutzt die Halle nicht nur für sich“, so Mahnke. Bis
16 Uhr seien Kinder aus Kitas und Schule in der Halle.
Um einen besseren Vergleich zu haben, fordere die Stadt nun alle Einnahmen und Ausgaben der Vereine an. Die Frage laute: „Wie finden wir eine einvernehmlich Lösung zugunsten aller Beteiligten.“ Möglichkeiten gebe es da einige: So könnte es dahin gehen, dass der SSV anteilig für Strom, Heizung und Wasser zahlt. Eine andere Lösung wäre, die kostenlose Sporthallennutzung zu streichen, so Mahnke.
„Eigentlich haben wir ein Luxusproblem.“ Er kenne keine Stadt, die ihre Sportvereine so stark fördert. Und auch Kickers JuS und Pribbenow hätten jährlich Anträge auf Übernahme der Betriebskosten gestellt, die auch übernommen wurden, betont er.Dennoch gebe es eine Unzufriedenheit.Dabei helfe die Stadt, wo sie nur kann.

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