Eine ganze Reihe von Tafeln mit Forderungen war am Sonntag auf der Malchiner Rathaus-Treppe aufgebaut.
Eine ganze Reihe von Tafeln mit Forderungen war am Sonntag auf der Malchiner Rathaus-Treppe aufgebaut. Torsten Bengelsdorf
Proteste

Malchiner Demos gehen auch in den Sommerferien weiter

Erneut haben sich am Sonntag 50 Leute auf dem Marktplatz getroffen. Das dürfte in den kommenden Wochen kaum anders werden. Ein Thema diesmal: die hohen Staatsschulden.
Malchin

Von Sommerferien wollen Malchins Sonntags-Demonstranten nichts wissen. Auch in der Urlaubszeit werden die Kundgebungen und der anschließende Marsch durch die Stadt fortgesetzt. Die Demos seien inzwischen bis Oktober angemeldet, hieß es am Sonntagnachmittag von den Organisatoren. Auch die Zahl der Teilnehmer bleibt mit etwa 50 konstant.

„Das Leben muss bezahlbar bleiben”

Am Sonntag hatten die Demonstranten unter anderem die steigenden Staatsschulden ins Visier genommen. Milliarden an Steuergeldern würden weltweit verstreut, nur eben nicht fürs eigene Volk, meinte eine Rednerin. Auf der Rathaus-Treppe standen derweil Schilder mit Forderungen wie „Das Leben muss bezahlbar bleiben” oder „Frieden, Freiheit für unsere Kinder und Liebsten”. Auch ein Austritt aus der Nato zählte erneut zu den Forderungen. Allerdings war dieses Schild mit zwei Fragezeichen versehen.

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