WOHNBLOCK-UMBAU

▶ Malchiner nehmen ihre neue "Welle" gut an (mit Video)

Seit April wird der Block am Malchiner Zachow 1 bis 8 umgebaut. Wie aus 106 Wohnungen 40 geworden sind, wollten viele am Tag der offenen Tür wissen. Lange Schlangen bildeten sich. Neu ist auch die Adresse.
Kirsten Gehrke Kirsten Gehrke
Viele Malchiner waren neugierig, was aus dem alten Zachow-Block geworden ist. Bis Februar 2020 sollen die neuen Wohnungen fert
Viele Malchiner waren neugierig, was aus dem alten Zachow-Block geworden ist. Bis Februar 2020 sollen die neuen Wohnungen fertig sein. Kirsten Gehrke
Für den Tag der offenen Tür konnten die Besucher teils schon sehen, wie die Wohnungen aussehen werden.
Für den Tag der offenen Tür konnten die Besucher teils schon sehen, wie die Wohnungen aussehen werden. Kirsten Gehrke
Eckhard Bell brachte gleich einen Zollstock mit, um einiges auszumessen, denn er will in eine Wohnung in der „Welle&rdqu
Eckhard Bell brachte gleich einen Zollstock mit, um einiges auszumessen, denn er will in eine Wohnung in der „Welle” einziehen. Kirsten Gehrke
Malchin.

Wenn Brigitte Emler inzwischen kein Haus hätte, wäre sie glatt zurückgezogen. „Super gut finde ich das“, meinte sie. „Und vom Preis auch noch günstig.“ Die Malchinerin war neugierig, was aus ihrem alten Block Am Zachow in Malchin geworden ist. „In diesem Aufgang habe ich mal gewohnt“, sagte sie und zeigte auf den Eingang. Jetzt seien die Keller so schön groß. „Mensch, was hatten wir früher für Buchten.“

Am Dienstag hatte die Wohnungsgesellschaft Malchin zum Tag der offenen Tür in ihr derzeitiges Prestigeobjekt „Die Welle“ eingeladen, nicht Am Zachow 1 bis 8, sondern in der neuen Adresse in der Basedower Straße. Der Andrang war groß, es bildeten sich lange Schlangen. Allein in der ersten halben Stunden kamen bereits über 70 Neugierige. Diese wurden in Etappen durchs Haus geführt, teils in schon fertige Wohnungen, teils noch auf einer Baustelle mit viel Kabeln, leeren Fahrstuhlschächten.

 

 

Irma Gröning jedenfalls konnte es gar nicht abwarten, hier bald einzuziehen. Vor ihrem Auge sah sie schon, wie es einmal in ihrem neuen Heim aussehen wird. „Ich weiß schon genau, wo ich was hinstelle“, sagte die 79-Jährige, die aus Neustrelitz zurück nach Malchin will. Für ihre Freundin, die sie schon 25 Jahre kennt, wolle sie da sein. „Es ist wirklich schön geworden, ich freue mich drauf.“ Ihr Partner Günter Schröder (81) fand, dass die Wohnung von den Quadratmetern her günstig aufgestellt sei. „Die Türen sind gut gelagert“, meinte er. Selbst, wenn man sie nach innen aufmacht, passe noch etwas dahinter. „Bildlich stelle ich mir es schon vor, wie es wird.“

Weniger als die Hälfte der Wohnungen noch frei

Eckhard Bell brachte gleich einen Zollstock mit, um schon einiges zu vermessen. „Ich muss sehen, was reinpasst.“ Er sei gehbehindert und müsse jetzt noch Treppen steigen. Mit dem Umzug in die Parterre der „Welle“ sei das vorbei. „Alles hier ist schön und neu“, sagte der 61-Jährige.

17 von den 40 Wohnungen sind noch frei. Die mit Fahrstuhl seien am meisten gefragt, hieß es. Zwischen 42 und 70 Quadratmeter groß sind die Wohnungen. Ab 1. Februar könne alles vermietet werden, so Heiko Kühne von der Wogema. Sechs Eingänge habe das Haus, zwei Fahrstühle. 60 bis 70 Anfragen gebe es bereits. Die Wohnungen ohne Balkon haben eine Kaltmiete von 5,65 Euro pro Quadratmeter, die mit Balkon 6,65 Euro. Am Sonnabend, 19. Oktober, gibt es von 9.30 bis 12 Uhr einen zweiten Tag der offenen Tür in der „Welle“.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Malchin

zur Homepage