STANDORT-TEST

Malchiner stellen schon mal die Sonnen-Uhr

Wo bekommt der Uhrzeiger die meiste Sonne ab und wirft den besten Schatten? Das war am Freitag auf dem Kirchplatz in Malchin die große Frage.
Hat den besten Standort für die Sonnenuhr auf Malchins Kirchplatz gefunden: Reinhard Kullick bei einem der drei Test-Schattenwerfer, die am Freitag auf dem Platz aufgebaut waren.
Hat den besten Standort für die Sonnenuhr auf Malchins Kirchplatz gefunden: Reinhard Kullick bei einem der drei Test-Schattenwerfer, die am Freitag auf dem Platz aufgebaut waren. Torsten Bengelsdorf
Malchin.

Die drei Pappschilder rund um den Brunnen der Lebensfreude weckten am Freitag in Malchin die Neugier vieler Passanten. Sind das etwa neue Hinweistafeln für die Hundebesitzer?, fragte eine ältere Frau und lag damit völlig falsch. An der Pappe war jeweils ein Zeiger befestigt, der auf eine Zahlenskala von 8 bis 18 einen Schatten warf.

Drei kleine, provisorische Sonnenuhren hatten Eckart Plath und Reinhard Kullick hier auf dem Kirchplatz aufgestellt, um bei dem sonnigen Wetter den besten Standort für ihre Steinzeit-Uhr herauszufinden, die sie derzeit noch bearbeiten und die im Laufe des Jahres ihren Platz zwischen Kirche und Kino finden soll. Nur wo hier ganz genau? Um das herauszufinden, hatte Eckart Plath die drei Papp-Sonnenuhren angefertigt.

Mit Spannung verfolgte er dann zusammen mit Reinhard Kullick, wie am Morgen gegen 8 Uhr die Sonne hinter der Kirche hervorlugte und sich mit ihren Strahlen dann eine Papp-Uhr nach der anderen griff. Gegen Mittag stand für Kullick der Favorit dann fest: Der Findlings-Zeitmesser sollte zwischen dem Brunnen und dem Kino stehen, dieser Standort bekommt im Laufe des Tages den meisten Sonnenschein ab. Wann nun allerdings der fünf Tonnen schwere Findling auf dem Kirchplatz eingeweiht wird, dafür gibt es noch keine genaue Zeitangabe.

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