Illegale Ware

Mann bietet vor Teterower Supermarkt Drogen an

Am Rewe-Markt im Fischersteig hat ein Fremder einem Teterower Marihuana angeboten. Die Polizei hält das Ganze für einen absonderlichen Einzelfall.
Eberhard Rogmann Eberhard Rogmann
Zum Fischersteig in Teterow kommen viele Menschen zum Einkaufen. Doch offenbar bieten hier auch zwielichtige Leute Geschäfte an.
Zum Fischersteig in Teterow kommen viele Menschen zum Einkaufen. Doch offenbar bieten hier auch zwielichtige Leute Geschäfte an. Eberhard Rogmann
1
SMS
Teterow.

Eigentlich wollte René K. nur schnell ein paar Dinge im Supermarkt am Fischersteig in Teterow einkaufen. Er war gerade dabei, sein Fahrrand am Ständer anzuschließen, da wurde er angesprochen. Ein junger Mann fragte ihn, ob er etwas rauchen möchte. Der Teterower winkte ab. Doch der andere ließ nicht locker. Nein, er verkaufe keine Zigaretten. Sein Angebot: Marihuana.

René K. glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. „Das war am helllichten Tag am Einkaufszentrum Fischersteig. Zu dieser Zeit war da richtig Betrieb. Sind wir hier am Bahnhof Zoo?“ fragt er unter Anspielung auf die Berliner Drogenszene. Der Vorfall bewegte ihn dann doch stärker, als zunächst gedacht. Er schilderte sein Erlebnis einem Arbeitskollegen. Der riet ihm, den Nordkurier einzuschalten. An die Polizei dachten die beiden in diesem Moment nicht.

„Das war ein Fehler“, sagt Jens Wilke, stellvertretender Leiter des örtlichen Polizeireviers. Denn hätte der Mann die Polizei umgehend verständigt, wäre die Chance nicht gering gewesen, dem Dealer auf die Spur zu kommen. Nach zwei Tagen, sehe das deutlich schlechter aus. Dabei hat die Polizei durchaus ein Auge auf das Areal. Jugendliche waren hier in der Vergangenheit unangenehm aufgefallen. „Doch die Situation hat sich schon seit Längerem beruhigt. Die Jugend ist auf andere Plätze ausgewichen. Mit illegalen Drogen allerdings waren wir dort nicht konfrontiert, höchstens Alkoholkonsum fiel auf“, sagte Jens Wilke.

Kommentare (1)

Jetzt mal ganz im Ernst. Es ist doch immer wieder köstlich zu lesen, über welche Nichtigkeiten der Nordkurier berichtet. Wochenlanges Echauffieren über Hansa-Graffitis an Stromkästen oder die lauten Jugendlichen auf dem Schulkamp!? Jetzt wird den bereits ermüdeten und gelangweilten Leser*innen auch noch solch eine dubiose, nur schwer überprüfbare und gänzlich lächerliche Geschichte aufgetischt... Ein "Fremder" (was auch immer damit gemeint ist), der einem anderen "Fremden" Gras verticken will - und das auch noch am "hellichten Tag", vor einem Supermarkt. Der "Betroffene" (als solcher wird er in dem Artikel ja dargestellt) wendet sich anschließend überraschend nicht an die Polizei sondern auf Anraten eines Arbeitskollegen an den Nordkurier!? Als wäre dies nicht schon lächerlich genug, wird, man mag es kaum glauben, auch wirklich noch ein vom "Opfer" gezogener Vergleich mit der "Berliner Drogenszene" veröffentlicht. Was zur Hölle soll hier konstruiert werden? Teterow, ein Drogen- und Kriminalitätshotspot?