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So bremst eine Schwanenfamilie die Autos aus

Passanten passten auf, dass die Tiere nicht auf die Straße liefen und stoppten schließlich den Verkehr.
Passanten passten auf, dass die Tiere nicht auf die Straße liefen und stoppten schließlich den Verkehr.
Stefan Tretropp

Huch, was watschelte denn da an der vierspurigen Straße? Eine Schwanenfamilie machte in Rostock einen Ausflug, so dass Passanten schließlich sogar die Autos stoppen mussten. Denn erst in der Vorwoche hatte Federvieh einen bösen Unfall verursacht.

Eine Schwanenfamilie hat am Dienstagnachmittag in Rostock für Aufsehen gesorgt und die Polizei gefordert. Am Vormittag entdeckten Bürger die neunköpfige tierische Familie am Straßenrand der B 105 zwischen Schutower Kreuz und einem Baumarkt. Sie verständigten die Feuerwehr, da die Tiere versuchten, über die vierspurige Straße zu watscheln. Noch vor dem Eintreffen der Polizei griffen die Passanten ein und stoppten den Verkehr, damit den Schwänen nichts passiert.

Neben Vater und der Mutter waren auch sieben kleine Schwanenkinder dabei. In aller Ruhe ließen sich die Vögel an der stark befahrenen Straße nieder. Bürger holten den Schwänen sogar noch etwas zu trinken. Dann watschelten die Tiere plötzlich wieder los. Zwei Passanten begleiteten die Familie zurück zum Teich in der Nähe des Schutower Kreuzes.

Erst in der Vorwoche war ein ähnlicher Fall nicht so glücklich ausgegangen. Eine Entenfamilie war über die Rövershäger Chaussee gewatschelt, ein Autofahrer musste bremsen, zwei andere fuhren auf. Bilanz: Ein Verletzter und drei Totalschäden mit insgesamt 17 000 Euro. Die Enten überlebten, begingen aber Unfallflucht.

Kommentare (2)

Nach Adam Ries und meinen Augen zähl ich 9, heißt das dann nicht neunköpfige Familie?

In der Tat! Auf dem Foto sind sieben Kinder und zwei Eltern - also neun. Ich habe den Text entsprechend aktualisiert. Grüße, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion