BERGRINGRENNEN

Motorsportclub wartet auf Geld für Rennstrecke am Bergring

Mit der Vorbereitung des MC Bergring in Teterow auf das 99. Bergringrennen läuft auch schon der Countdown zum Jubiläum in 2020. Doch das Geld vom Land für Arbeiten an der Rennstrecke fehlt noch.
Clubvorsitzender Klaus Reinders hat schon die T-Shirts für das Jubiläumsrennen 2020. Dann soll es eine ganze Festwoche im Zeichen des Motorsports in Teterow geben.
Clubvorsitzender Klaus Reinders hat schon die T-Shirts für das Jubiläumsrennen 2020. Dann soll es eine ganze Festwoche im Zeichen des Motorsports in Teterow geben. Eberhard Rogmann
Teterow.

So früh sind die Teterower selten in die Motorsportsaison gestartet. Am 2. März werden die Enduro-Fahrer den Bergring aus dem Winterschlummer wecken. „Wir veranstalten eine Trainingsfahrt für jedermann“, kündigt Clubchef Klaus Reinders an. Bereits im Herbst 2018 hatten sich bei einer solche Veranstaltung gut 60 Fahrer eingefunden. Jetzt rechnet man mit etwa hundert Teilnehmern.

„Es ist für viele die Erfüllung eines Traumes, einmal auf dem Bergring fahren zu dürfen. Das heißt, die Grasbahn bleibt tabu. Wir stecken einen Kurs im Innenring ab, der auch das Fahrerlager einbezieht. Das ist recht anspruchsvoll und findet viel Zuspruch“, sagt er.

Der Höhepunkt bleibt für den Motorsportclub aber das Bergringrennen. Es wird in diesem Jahr zum 99. Mal gestartet – wieder als Tagesveranstaltung. Den Auftakt bildet das Speedwayrennen am 9. Juni. Tags drauf läuft die Jagd um Titel und Pokale auf der Grasbahn.

Helfer für Arbeitseinsatz gern gesehen

Die 2018 erfolgte Verkürzung auf einen Renntag habe sich bewährt, schätzt der Vorstand ein. Es seien zwar etwa 500 zahlende Besucher ausgeblieben, doch der Verlust beim Eintritt sei durch Einsparungen von 30.000 Euro bei der Organisation zu verschmerzen. „Wir haben ein um 25.000 Euro besseres Ergebnis als 2017 erreicht“, resümiert Reinders. Positiv sei die Neuerung auch von den Fahrern aufgenommen worden.

Für das Pfingstrennen läuft derzeit die Ausschreibung. Bis Ende März sollen die Nennungen eingehen. Die Vorbereitungen sind bereits in Gange. Bei einem ersten Arbeitseinsatz waren Clubmitglieder am letzten Wochenende auf der Sportstätte aktiv. Die nächsten Einsätze stehen bevor. „Jede Hand wird gebraucht“, ermuntert er.

Fördermittel lassen auf sich warten

Parallel wird die Vorbereitung auf das 100. Jubiläumsrennen 2020 forciert. Seit dem Herbst tagt regelmäßig eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des MC und der Stadt. Dabei geht es derzeit vor allem um den festlichen Rahmen. So sind Veranstaltungen vom Mittwoch bis Montag auf einer Festmeile um den Marktplatz angedacht. „Da haben wir einen guten Vorlauf“, schätzt Reinders ein.

Anders sieht es bei den notwendigen Instandsetzungsarbeiten an der Rennstrecke und den Nebenanlagen aus. Diese müssen im Verlauf dieses Jahres erfolgen. Doch noch wartet der Club auf die beim Land und Landessportbund beantragten Fördermittel. Der Bedarf ist auf einige Hunderttausend Euro veranschlagt. „Die Eigenmittel sind eingestellt. Die örtlichen Sponsoren stehen an unserer Seite. Unterstützung hat uns der ADAC zugesichert. Aber die Landesmittel brauchen wir eben auch“, sagt er.

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