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Museumstag mit Flüchtlingen und Farben

Der Gnoiener Hubert Meinel zeigt ab Sonntag einige seiner Arbeiten in der Malchiner Stadtmühle. Eröffnet wird die Ausstellung zum Internationalen Tag des Museums.
Der Gnoiener Hubert Meinel zeigt ab Sonntag einige seiner Arbeiten in der Malchiner Stadtmühle. Eröffnet wird die Ausstellung zum Internationalen Tag des Museums.
Torsten Bengelsdorf

Asylbewerber und Migranten sind am Sonntag mit eingeladen, wenn in der Stadtmühle eine neue Ausstellung startet.

So international wie am kommenden Sonntag war der Museumstag in Malchin wohl noch nie. Die Mitglieder des Museumsvereins haben sich dann nicht nur einheimische Gäste eingeladen, sondern auch in der Stadt lebende Asylbewerber und Migranten. „Wir möchten, dass auch sie sich mit der Geschichte und der Kultur unserer Stadt vertraut machen“, sagt Vereinsvorsitzender Torsten Gertz. Auch an Dolmetscher hat der Verein gedacht. Sie sollen am Sonntagnachmittag helfen, damit es möglichst wenige Verständigungsprobleme gibt und damit auch niemand Angst haben muss, das Museum zu betreten. „Unsere Gesellschaft steht vor gravierenden Herausforderungen, die die Einbeziehung aller Mitmenschen, nicht nur der Deutschen, erfordert“, so Torsten Gertz.  Unterstützen werden den Museumsverein am Sonntag die freikirchliche Gemeinde und das Sozialwerk.

Das Museum in der Stadtmühle ist am Sonntag ab 14 Uhr geöffnet. Prof. Dr. Hubert Meinel aus Gnoien zeigt dann seine Ausstellung mit Bildern und Zeichnungen unter dem Thema „Festival der Farben“. Meinel hat das Malen und Zeichnen autodidaktisch erlernt und in diversen Malkursen und Zirkeln immer weiter vervollkommnet. Einige seiner Arbeiten sind derzeit auch noch im Café am Markt in Gnoien zu sehen. Ausstellungen hatte er auch bereits in Dargun, Mirow, Malchin, Bad Doberan und Rostock.

Gäste sind zur Ausstellungseröffnung in der Malchiner Stadtmühle herzlich willkommen. Der Eintritt ist wie immer frei.