„ROCK GEGEN MISSBRAUCH”

Musiker von "Lebenslaenglich" rocken für einen guten Zweck

Die ersten Benefizkonzerte der Band „Lebenslaenglich“ waren so erfolgreich, dass für März eine dritte Auflage geplant ist. Ob das Spendenergebnis getoppt wird?
Die Band „Lebenslaenglich“ aus Jürgenstorf organisiert bereits zum dritten Mal ein Benefiz-Konzert, um den Kampf gegen Kindesmissbrauch zu unterstützen.
Die Band „Lebenslaenglich“ aus Jürgenstorf organisiert bereits zum dritten Mal ein Benefiz-Konzert, um den Kampf gegen Kindesmissbrauch zu unterstützen. Kirsten Gehrke
Die "Verrockten Jungs" aus Neubrandenburg - hier beim Friesenrock in Demmin - geben am 9. März ihr Debüt beim 3. Rock gegen Missbrauch in Jürgenstorf, initiiert von der Band "Lebenslaenglich".
Die „Verrockten Jungs” aus Neubrandenburg – hier beim Friesenrock in Demmin – geben am 9. März ihr Debüt beim 3. Rock gegen Missbrauch in Jürgenstorf, initiiert von der Band „Lebenslaenglich”. Georg Wagner
Jürgenstorf.

Eigentlich war es für Jungs von „Lebenslaenglich“ keine Frage, dass es auch einen dritten „Rock gegen Missbrauch“ gibt. Die ersten beiden Benefizkonzerte haben gezeigt, dass das Thema viele Menschen bewegt. Immerhin waren insgesamt fast 10.000 Euro gespendet worden. „Der Kampf gegen Missbrauch ist leider anhaltend nötig und wir werden weiterhin mit allen unseren Möglichkeiten diesen Kampf weiter unterstützen und uns zusammen mit dem Verein ,gegen-missbrauch e.V.‘ für diese Sache einsetzen“, erklärt Bassist und Bandsprecher Tim Röhrdanz.

Seit Gründung der Band 2013 beschäftigen sich die jungen Musiker mit diesem Thema. Damals entstand als eines ihrer ersten Lieder „Sie wissen nicht“, das Kinderprostitution und Missbrauch thematisiert. Lukas Bartz (Schlagzeug/Gesang), Manuel Hehlgans (Gitarre/Gesang), Christopher Röhl (Gitarre/Gesang) und Tim Röhrdanz schreiben ihre Texte selbst und setzen sich immer wieder damit auseinander. Denn sie wollen, dass endlich diese Gewalt gegen Kinder aufhört.

Vor zwei Jahren haben sie deshalb den „Rock gegen Missbrauch“ ins Leben gerufen. Weil das Benefizkonzert so gut angenommen wurde, setzten sie es fort und hoffen, dass es 2019 wieder ein voller Erfolg wird. Im vergangenen Jahr sind unglaubliche 6000 Euro gesammelt worden. „Was in diesem Jahr die Zielsetzung auf ein ganz neues Niveau hebt, denn wir wollen natürlich noch einen drauf setzen“, gibt sich Röhrdanz optimistisch. „Dafür brauchen wir natürlich großzügige Spender und viele hilfsbereite Sponsoren, aber wir sind zuversichtlich, dass es wieder ein voller Erfolg werden kann.“

Gastbands aus Neubrandenburg, Waren, Teterow

Die heiße Phase der Vorbereitung hat bereits begonnen. Am 9.  März soll das dritte Benefizkonzert steigen. Die Abläufe werden von Jahr zu Jahr routinierter. „Ich kann mir mit meiner Band und dem ganzen Freundeskreis keine bessere Crew vorstellen, denn alle sind wieder Feuer und Flamme für die ganze Sache und hängen sich voll rein“, sagt der Hauptorganisator. Jedes Jahr wollen sie die Veranstaltung erweitern und verbessern. Trotzdem gebe es immer wieder neue Situationen, die sie vor neue Herausforderungen stellen. Erst am Aufbautag und während der Veranstaltung werde sich zeigen, ob alle Zahnräder ineinander greifen.

Dieses Jahr werde es viele Neuerungen geben. So steht bis auf den Gastgeber eine komplett neue Auswahl an Bands auf der Bühne. Die „Verrockten Jungs“ aus Neubrandenburg, „HERB“ aus Waren und „Zaunpfahl“ aus Teterow debütieren auf der Jürgenstorfer Veranstaltung. Große Unterstützung erhalten die Organisatoren auch wieder von der Gemeinde. So stelle diese nicht nur die Turnhalle wieder kostenlos zur Verfügung, sondern Bürgermeister Norbert Köhler habe dieses Jahr die Schirmherrschaft übernommen und nehme dem Veranstalter eine Menge Bürokratie ab

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