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Schwerin prüft Umgehung für Malchin

Traktoren, Laster und jede Menge Pkw quälen sich tagtäglich durch die Warener Straße und den Schratweg in Malchin. Jetzt gibt es aber einen Hoffnungsschimmer für die Anwohner.
Traktoren, Laster und jede Menge Pkw quälen sich tagtäglich durch die Warener Straße und den Schratweg in Malchin. Jetzt gibt es aber einen Hoffnungsschimmer für die Anwohner.
Torsten Bengelsdorf

Offiziell eingereicht hat die Stadt Malchin jetzt beim Verkehrsministerium den Vorschlag, die Landesstraße im Süden der Stadt zu verlegen. Die Sache hätte natürlich einen Haken, den der Bürgermeister allerdings nicht scheut.

Die Idee stammt aus den 1990er-Jahren. Damals wollten die Stadtväter eine kleine Umgehungsstraße im Süden der Stadt einrichten, damit sich vor allem die schweren Laster nicht mehr durch den engen Schratweg und die Warener Straße drängeln müssen. Eine Verlegung der Landesstraße am Wohngebiet vorbei – dieser Vorschlag liegt jetzt dem Schweriner Verkehrsministerium auf dem Tisch. Bürgermeister Axel Müller (CDU) hat Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) bei einem Besuch in Malchin einen entsprechenden Antrag übergeben. Pegel habe eine kurzfristige Prüfung zugesagt. „Damit ist dieser Vorschlag wohl nicht mehr völlig aussichtslos“, meinte Müller.

Zuvor hatte bereits das Straßenbauamt in Neustrelitz die Argumente für eine Umverlegung als schlüssig bezeichnet. Allerdings müsste Malchin dann in Kauf nehmen, dass der Schratweg und die Warener Straße in die Zuständigkeit der Stadt Malchin fallen würden, die dann auch für den Erhalt der Fahrbahnen verantwortlich wäre. Müller geht allerdings davon aus, dass zuvor das Straßenbauamt zumindest für eine neue Fahrbahn sorgen müsste.