In Scharpzow haben die Solarlampen ausgedient, jetzt kommen sie nach Malchin.
In Scharpzow haben die Solarlampen ausgedient, jetzt kommen sie nach Malchin. Eckhard Kruse
Straßenbeleuchtung

Nach Panne mit Solar-Funzeln nun richtiges Straßenlicht

Der Probebetrieb lief zwar am helllichten Tage, deutet aber dennoch darauf hin, dass der Malchiner Ortsteil Scharzow sein dunkles Kapitel nach fünf harten Wintern überwunden hat.
Scharpzow

Der Probelauf sah schon mal ganz gut aus am Mittwoch, wenn auch Scharpzows neue Straßenbeleuchtung erst mal nur am Tage eingeschaltet wurde. Doch spätestens jetzt können die Einwohner des Malchiner Ortsteiles einigermaßen sicher sein, dass sie sich nach fünf dunklen Wintern nicht noch ein sechstes Mal über die völlig untauglichen Solarlampen an ihrer Dorfstraße ärgern müssen. Scharpzows neues Straßenlicht wird nun von „richtigem“ Strom gespeist, für den in den vergangenen Wochen neue Leitungen verlegt worden waren, die Baugruben dafür sind auch noch nicht alle wieder geschlossen.

Die für Scharpzower Verhältnisse ungeeigneten Solarlampen, die bei Dunkelheit nicht lange durchhielten und höchstens mal für eine bescheidene Erleuchtung sorgten, hatten das kleine Dorf weit über die Region hinaus bekannt werden lassen. Scharpzow stand in den vergangenen Jahren für die landesweit peinlichste Straßenbeleuchtung.

Einsatzorte für geförderte Beleuchtung gesucht und gefunden

Ausgedient haben die Solarfunzeln allerdings noch nicht. Da für die Versager-Lampen einst reichlich Fördermittel flossen, können sie nun nicht einfach auf den Schrott geworfen werden, sondern werden nach Malchin umgesetzt. Die Stadt hat mittlerweile mehrere Wege ausfindig gemacht, an denen das fahle Licht für weniger Empörung sorgen könnte als in Scharpzow. Bürgermeister Axel Müller (CDU) zählte in dieser Woche in der Sitzung des Bau-Ausschusses die neuen Standorte noch einmal auf. Die Scharpzower Lampen sollen demnach den Weg an der Straße vom Malchiner Ortsausgang bis zum Hainholz erhellen. Weiterhin werden zwischen Zachow-Turnhalle und Kunstrasenplatz zwei bis drei Solarleuchten versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Und auch zwischen Fuhrtsberg und Peenebad sollen einige der abmontierten Leuchten wieder auftauchen. Wenn dann von den 31 Solarlampen noch welche übrig sind, werde damit der Weg zum Hybridschweinezuchtverband in der Basedower Straße aufgerüstet.

 

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