Volkssolidarität

Neue Prozessrunde im Immobilienskandal

Die  Volkssolidarität muss in Einzelfällen geschädigte Anleger insolventer  Immobilienfonds auszahlen. Das Strafverfahren gegen einen Fondsmanager geht in die Schlussphase.
Im Hoppenhof Teterow betrieb die Volkssolidarität ein Obdachlosenheim. Der Flachbau wurde mit einer Grundschuld von einer halben Million DM belastet und damit um ein Vielfaches überbewertet. 
Im Hoppenhof Teterow betrieb die Volkssolidarität ein Obdachlosenheim. Der Flachbau wurde mit einer Grundschuld von einer halben Million DM belastet und damit um ein Vielfaches überbewertet.  Eberhard Rogmann
Teterow

Die juristische Aufarbeitung des Immobilienskandals der Volkssolidarität Mecklenburg Mitte geht in eine neue Runde. Im Strafverfahren gegen Amadeus K. steht in der kommenden Woche das Plädoyer des Staatsanwalts an. Dem Angeklagten werden Betrug und Insolvenzverschleppung zur Last gelegt. Mit dem Bankrott zweier Immobilienfonds unter dem Dach der Volkssolidarität hatten über tausend, vor allem ältere Anleger  etwa neun Millionen Euro verloren.

Die Geschädigten strengten mehrere Zivilverfahren auf Schadenersatz an. Ein Berufungsverfahren wird am 11. September am Landgericht Rostock eröffnet. Dabei geht es um die Auszahlung einer Grundschuld. In einem weiteren Fall ist das Urteil rechtskräftig. Demnach muss die Volkssolidarität einen Anleger auszahlen. Ob und wie viel Geld  geprellte Anleger wirklich erhalten, ist fraglich. So ist nach Angaben von Insidern die Immobilie am Hoppenhof in Teterow mit über 250.000 Euro belastet und damit hoffnungslos überbewertet.

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