FEUERWEHR GNOIEN

Neue Rettungsgeräte helfen bei schweren Unfällen

Gnoiens Feuerwehr hat weiter aufgerüstet. Neben hydraulischem Hilfsgerät hat sich auch beim Fuhrpark etwas getan.
Mit den neuen Rettungszylindern können Gnoiens Feuerwehrleute bei schweren Unfällen noch schneller helfen.
Mit den neuen Rettungszylindern können Gnoiens Feuerwehrleute bei schweren Unfällen noch schneller helfen. Torsten Bengelsdorf
Gnoien ·

Bei solch schweren Unfällen wie dem Frontalzusammenstoß vor einigen Wochen auf der Bundesstraße 110 nahe Gnoien wären die Überlebens-Chancen der Insassen wohl äußerst gering, wenn die Fahrerkabinen moderner Autos nicht so stabil und sicher wären. Für die Retter sind solch solide Autos allerdings auch eine besondere Herausforderung, wenn sie oft nur mit spezieller Technik die Verletzten bergen können. Gnoiens Feuerwehr ist dafür jetzt mit drei modernen Rettungszylindern ausgerüstet, mit denen die Kameraden gerade bei schweren Verkehrsunfällen schneller ins Fahrzeuginnere kommen, um die Insassen zu befreien.

Neues Einsatzleitfahrzeug

Man sieht den Hydraulik-Stempeln kaum an, welche Kraft sie entfalten können, um Fahrzeugblech und Metall auseinander zu drücken. „Beim Trabant hätte wohl ein Montierhebel genügt. Doch die Autos werden zum Glück immer besser und sicherer, da brauchen wir auch die richtige Technik für Hilfeleistungen“, sagt Gnoiens Wehrführer Mathias Focke.

Zur neuen Ausrüstung der Gnoiener Feuerwehr gehört seit Kurzem auch ein Einsatzleitfahrzeug, das ein älteres ELF ablöst. Die Anschaffung sei mithilfe der Betriebe von Alexander Jürges und Robert Lilie möglich gewesen, erklärte Focke. Auch der Landkreis Rostock habe sich mit Fördermitteln beteiligt.

Fördermittel nicht nur für die Zylinder

Am Freitag war Landes-Innenminister Torsten Renz (CDU) zu Gast bei der Gnoiener Feuerwehr, um einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 9000 Euro für die hydraulischen Rettungsgeräte zu übergeben. Das Geld kommt aus dem Strategiefonds des Landes. Renz hatte außerdem Bescheinigungen für die Entlastung von DDR-Altschulden für die Gemeinden Behren-Lübchin und Walkendorf dabei. Allein die Gemeinde Behren-Lübchin wird dadurch 200.000 Euro der insgesamt 350.000 Euro Altschulden los.

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