UMLEITUNG üBER B110

Neue Schilder werben für Umfahrung des A20-Kraters

Leerer Strandkorb gegen volle Straßen: Mit neuen Hinweisschildern will das Verkehrsministerium für eine neue Umleitungsstrecke über die B110 werben.
Gabriel Kords Gabriel Kords
So sieht eines der Hinweisschilder aus.
So sieht eines der Hinweisschilder aus. Straßenbauverwaltung M-V
Dies ist die Umleitung in Richtung Rügen, es gibt eine weitere in Richtung Usedom, die von Demmin über Jarmen führt.
Dies ist die Umleitung in Richtung Rügen, es gibt eine weitere in Richtung Usedom, die von Demmin über Jarmen führt. NK-Grafik
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Tribsees.

Anwohner in Dargun und Demmin müssen mit mehr Durchgangsverkehr rechnen: Das Verkehrsministerium hat neue Schilder aufgestellt, die eine Umleitungsstrecke um den A20-Krater herum offensiv bewerben. Die Botschaft der neuen Tafeln: Wer über die Bundesstraße ausweicht, fährt zwar eine weitere Strecke, hat dafür aber mit weniger Stau zu rechnen. Denn die Bauarbeiten am Krater und die schmnale Umleitungsstrecke sind chronisch überlastet. Erst am Donnerstagmorgen war durch Recherchen des Nordkurier bekannt geworden, dass die Baufirma, die jetzt neue Gründungen in die morastige Erde treibt, dieselbe ist, die einst jene Säulen in den Boden rammten, deren Brechen des Abrutschen der Autobahn verursachte.

Die ersten Schilder sind dem Verkehrsministerium zufolge am Mittwoch aufgestellt worden. Die Standorte der insgesamt sechs Schilder sind zum einen zwei Mal die A20, wo auf der Richtungsfahrbahn Stettin kurz vor der Anschlussstelle Tessin jeweils ein Schild an Rügen-Reisende und eines an Usedom-Reisende für die Fahrt über die B110 wirbt. Zwei weitere Schilder machen an der B110 bei Demmin klar, wie man in Richtung der beiden Inseln jeweils fahren muss. Hinzu kommen zwei Schilder an der B96 und der B109/B111 bei Moeckow Berg, die für Rückreisende jeweils die Route erklären sollen.

Dies ist die Umleitung in Richtung Rügen, es gibt eine weitere in Richtung Usedom, die von Demmin über Jarmen führt.

Wie das Ministerium weiter erklärt, sollen an diesen Standorten zusätzlich elektronische Anzeigetafeln installiert, die den Fahrerinnen und Fahrern die Passierdauer über die Umleitung der A20-Baustelle bei Tribsees sowie die Passierdauer über diese Entlastungsstrecken anzeigen. Die Verkehrsteilnehmer können dann anhand dieser Angaben entscheiden, welche Strecke sie fahren möchten.

Die Kosten für Erstellung und Errichtung der sechs „analogen Schilder“, die nun aufgestellt wurden, in Höhe von circa 90.000 Euro hat der Bund übernommen.

 

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