RENNEN MIT SCHWIERIGKEITEN

Neue Speedway-Piste Teterow zu schnell

So recht flüssig lief’s nicht beim Rennen um den Schildbürger-Pokal in Teterow. Das weckt Befürchtungen für den in zwei Wochen anstehenden Grand Prix-Lauf in der Arena.
In der Speedway-Arena auf dem Bergring in Teterow wird am 31. August ein Lauf um den Grand Prix ausgefahren. Bei der Generalpr
In der Speedway-Arena auf dem Bergring in Teterow wird am 31. August ein Lauf um den Grand Prix ausgefahren. Bei der Generalprobe letzte Woche gab es Probleme. Simone Pagenkopf
Veranstaltungsleiter Adolf Schlaak widerspricht den Zweiflern und versichert, dass die Bedingungen für das anstehende Rennen
Veranstaltungsleiter Adolf Schlaak widerspricht den Zweiflern und versichert, dass die Bedingungen für das anstehende Rennen in der Arena optimal sind. Heiko Brosin
Teterow.

Nach der Austragung des Schildbürger-Pokals in der Speedway-Arena von Teterow ist Kritik an der Anlage laut geworden. „Schildbürger – das trifft es“, unkten nach dem Rennen etliche Besucher. Damit zielten sie allerdings nicht auf die sportliche Leistung der Männer im Oval der Arena, sondern auf den Trubel der Veranstaltung. Denn schon nach dem zweiten Lauf der Vorrunde stellten sich gravierende Probleme mit der Bahn ein. Etliche Fahrer weigerten sich, unter diesen Bedingungen weiter zu fahren. Für manchen Einheimischen lag die Ursache auf der Hand. Hier sei bei der erst drei Wochen zuvor erfolgten Instandsetzung der Bahn wohl etwas völlig aus dem Ruder gelaufen. In einer konzertierten Aktion hatten Clubmitglieder und Helfer den Bahnbelag abgetragen, ausgesiebt und erneut aufgebracht.

So schön so gut – doch nun drohte ein Eklat. Wie, so fragte sich mancher bang, soll das zum Grand Prix Rennen Ende des Monats werden? Veranstaltungsleiter Adolf Schlaak kennt diese Debatte, doch er bleibt gelassen. „Die Bahn ist in Ordnung“, versichert er. Die Erneuerung des Belags sei nicht misslungen. „Im Gegenteil, er ist zu gut. Der Grip ist extrem und damit ist sie sehr schnell“, hält Schlaak den Kritikern entgegen. Das hätten die Fahrer bestätigt.

Nach einem Problem kam das nächste

Allerdings mit unterschiedlichen Konsequenzen. Während einige sich kühn an die Rekordmarke herantasteten, wurde es anderen zu gefährlich. „Wir fahren hier im Fünferfeld, das ist nicht jedermanns Sache. Aber für die Zuschauer natürlich der besondere Reiz in der Teterower Arena.“ Die Rennleitung stand vor einem Dilemma. Die Sicherheit der Fahrer steht als Grundsatz über allem. Sollte man den Bahndienst noch auf einige Runden schicken und die Piste „entschärfen“? Das hätte Zeit gekostet und einigen Aufwand bedeutet. „Bei 4000 oder 5000 Zuschauern wäre das eine Option. Wir entschieden uns anders und haben die Felder generell auf vier Fahrer reduziert. Die Fahrer gingen da mit.“ Kaum war dies Problem behoben, stellte sich ein neues ein: Die Startmaschine streikte. Ein Zugmagnet war ausgefallen. In der Folge mussten die Felder am grünen Band mit der Startflagge auf den Kurs geschickt werden. „Das war ärgerlich, aber in dem Moment hatten wir keine andere Wahl“, gibt Schlaak zu.

Um dann doch wieder optimistisch nach vorn zu blicken. Für das hochkarätige Grand Prix Rennen am 31.  August, so beteuert er, sei man gerüstet. Der Schildbürgerpokallauf sei, wenn man so will, die Generalprobe gewesen. Da könne schon mal was nicht ganz rund laufen. „Doch die Unzulänglichkeiten sind behoben. Die Startanlage funktioniert wieder und wir haben einen Ersatzmagneten vor Ort. Die Bahn ist topp.“

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