Ein lauter Knall, eine hohe Wasserfontäne und Rauch: Was da am 2. April auf dem Malchiner See geschehen ist, darüber
Ein lauter Knall, eine hohe Wasserfontäne und Rauch: Was da am 2. April auf dem Malchiner See geschehen ist, darüber wird jetzt heftig spekuliert. privat
Rätsel

Neue Theorien zur Explosion auf dem Malchiner See

Für reichlich Spekulationen sorgt in der Mecklenburgischen Schweiz eine mögliche Explosion auf dem Malchiner See. Was genau ist an diesem Tag passiert? Es gibt neue Theorien.
Seedorf

Eine ganze Region rätselt. Was ist da passiert auf dem Malchiner See? Eine Bungalow-Inhaberin aus Seedorf hatte am 2. April am kleinen Strand der Gemeinde beobachtet, wie auf der anderen Seite des Sees, unweit von Bülow, eine große Wasserfontäne und Rauch aufstieg. Zuvor hatte es einen lauten Knall gegeben.

Mehr lesen: Was ist da auf dem Malchiner See explodiert?

Keine Erklärung für das Geschehen hat die Leiterin des Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See, Kristin Zscheile. Ranger des Naturparks seien regelmäßig auch im Bereich des Malchiner Sees unterwegs. Aber keiner von ihnen habe in den vergangenen Tagen von so einer Beobachtung berichtet, sagt Zscheile. Als sie jetzt von den Geschehnissen gehört hat, sei ihr erster Gedanke gewesen, ob hier nicht möglicherweise alte Kriegsmunition explodiert ist.

Das hier auf kriminelle Art und Weise – und zwar mit Einsatz von Sprengstoff – gefischt wurde, das schließt der Wasserschutzpolizist Detlef Schelän aus. Dann hätte es nicht so eine große Fontäne gegeben und im Nachhinein wären sicherlich auch noch tote Fische gefunden worden, meint er.

Mehr lesen: Gibt’s erneut Widerspruch gegen Ferienhäuser in Dahmen?

Nicht für gänzlich ausgeschlossen hält es Schelän, dass hier tatsächlich alte Kriegsmunition explodiert ist. Vom zeitlichen Rahmen würde es passen, dass der Stahlmantel von alter Munition soweit durchgerostet ist, dass der Säurezünder freiliegt und eine Explosion auslöst. Vergleichbare Fälle habe es schon gegeben. Er halte die Theorie zwar für unwahrscheinlich, aber will sie auch nicht ausschließen.

Immer wieder auf das Geschehen angesprochen wurde am Freitag die Augenzeugin Kerstin Schlungmann, die auch dieses Wochenende in ihrem Ferienbungalow in Seedorf verbringt. Neue Aspekte hätten sich dabei aber nicht ergeben.

Mehr lesen: „Kummerower See“ will anerkannnte Tourismusregion werden

zur Homepage

Kommentare (1)

Selbstunfall infolge Erschreckens.