STAVENHAGEN

Neuer Bürgermeister will Neujahrsempfang wieder beleben

Am ersten Arbeitstag des neuen Jahres hat der neue Stavenhagener Bürgermeister seinen Dienst an der Spitze der Stadtverwaltung begonnen. Auf einen eigenen Rechner muss Stefan Guzu noch warten.
An seinem ersten Arbeitstag begrüßte der neue Bürgermeister von Stavenhagen, Stefan Guzu (parteilos), seine Se
An seinem ersten Arbeitstag begrüßte der neue Bürgermeister von Stavenhagen, Stefan Guzu (parteilos), seine Sekretärin Heidemarie Fenske mit einem kleinen Blumentopf. Eckhard Kruse
Stavenhagen.

Die Reuterstadt Stavenhagen hat seit dem Jahresbeginn einen neuen Bürgermeister. Nach dem arbeitsfreien Neujahrstag begann Stefan Guzu (parteilos) am Donnerstag mit seiner Tätigkeit im Stavenhagener Schloss. „Ich bin mit einem großen Gefühl der Freude zur Arbeit gefahren“, sagte er. Kurz nach 7 Uhr schloss er seine Bürotür auf. Zum offiziellen Dienstbeginn begrüßte er die langjährige Bürgermeistersekretärin Heidemarie Fenske mit einem kleinen Blumentopf zum neuen Jahr. Sie wird auch seine Sekretärin sein.

„Es war immer mein Traum, Polizist zu werden“, erzählte Stefan Guzu. Deswegen hätte er sich früher nicht vorstellen können, dass er einmal so darauf brennt, als Bürgermeister von Stavenhagen arbeiten zu dürfen. Nun spüre er so viel Energie für die bevorstehenden Aufgaben in sich. Über einige Themen sprach Guzu auch schon mit seiner Stellvertreterin Berit Neumann. Dabei sei es unter anderem um Zuständigkeiten und auch um den Neujahrsempfang gegangen.

„Wir werden in diesem Jahr wieder einen Neujahrsempfang durchführen“, sagte Stefan Guzu. Der solle im Februar stattfinden. Zu diesem Anlass solle er als Bürgermeister in sein Amt eingeführt werden und die offizielle Amtskette überreicht bekommen. Der Empfang werde in der Zweifeldersporthalle durchgeführt, ein Ort, den sein Vorgänger wegen der schlechten Akustik für den Neujahrsempfang immer abgelehnt hatte.

Rechner wird erst installiert

Der Neujahrsempfang solle nach Guzus Vorstellungen auch in der Zukunft stattfinden. Das sei für ihn eine Form, um den Unternehmern, Vereinen und allen anderen, die sich an der Entwicklung der Stadt beteiligen, mit der Einladung danke zu sagen. „Dadurch schenken wir Anerkennung“, betonte der Bürgermeister. Ob es den zwischenzeitlich eingeführten Sommerempfang dann weiter geben wird, das konnte Guzu noch nicht sagen.

Guzu schaltete seinen Laptop auf dem Bürotisch ein. Damit wird er in den nächsten Tagen aber nicht im internen Netz der Stadtverwaltung arbeiten können. „Es ist nur ein externer Rechner.“ Ein neuer Computer mit Software und allem drum und dran werde für ihn in den nächsten Tagen eingerichtet. Ein Anschluss sei im Büro vorhanden – auch wenn sein Vorgänger in fast 34 Jahren Dienstzeit ganz ohne eigenen Rechner an seinem Arbeitsplatz ausgekommen war.

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