FEUERWEHR GROß WOKERN

Neues Feuerwehrauto mit Satelliten-Anschluss für Internet, Fax und Telefon

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Wokern ist bei Einsätzen nun noch besser vorbereitet. Sie hat ein wichtiges Fahrzeug erhalten. Dafür floss auch Fördergeld.
Wehrführer Nico Knuth (rechts) und Feuerwehr-Mann Jens Schmidt freuen sich über den neuen Einsatzleitwagen.
Wehrführer Nico Knuth (rechts) und Feuerwehr-Mann Jens Schmidt freuen sich über den neuen Einsatzleitwagen. Nadine Schuldt
Groß Wokern ·

Jetzt ist er endlich da: Der neue Einsatzleitwagen für die Freiwillige Feuerwehr Groß Wokern. Er wurde am Sonnabend an die Wehr übergeben. Bei dem feierlichen Procedere war neben Kameraden aus Nachbar- und befreundeten Wehren wie Teterow, Suckow-Levitzow und Levenhagen (Vorpommern-Greifswald). Auch Innenminister Torsten Renz (CDU) war dabei.

Damals, im November 2020, hatte die Wehr erstmals dem Innenminister von der Dringlichkeit eines Einsatzleitwagens berichtet. Ende Juni brachte der Minister dann den Fördermittel-Bescheid vorbei. Die Gesamtkosten von rund 50.000 Euro konnten durch eine etwas über 50-prozentige Förderung auf knapp 23.000 Euro für die Gemeinde verringert werden. Schließlich wurde der Kauf voran getrieben. „Wenn ich sehe, wie viele Leute sich hier ehrenamtlich engagieren, freue ich mich, wenn ich helfen kann“, sagte Renz mit Blick auf die weit mehr als 30 Ehrenamtler.

Mehr Raum im Gerätehaus

Wehrführer Nico Knuth hatte den VW-Transporter mit einigen weiteren Kameraden vergangene Woche in Parchim von einer Spezial-Werkstatt, in der der Transporter für die Feuerwehr umgebaut wurde, abgeholt. „Der Einsatzleitwagen ist ein fahrendes Büro, hat Internet-, Fax- und Telefonverbindung“, erläutert der Wehrleiter die Top-Ausstattung. Selbst in einem Gebiet mit mangelhafter oder fehlender Funkverbindung könne die Technik genutzt werden. Kein Wunder, funktionieren die Geräte doch über eine Satellitenverbindung. Die sollte überall verfügbar sein, so Knuth. Auch Stauraum für kleinere, feuerwehrtechnische Materialien ist vorhanden. „Es hat nur rund elf Monate gedauert, bis der Wagen da war“, freut sich Wehrleiter Nico Knuth über das zügige Procedere.

Weil der Platz im Groß Wokerner Feuerwehr-Haus für das „neue Mitglied“ knapp werden würde, hatten die Kameraden im Sommer im alten Gerätehaus auch weiteren Stauraum geschaffen. In dem Gebäude, das gegenüber des Feuerwehr-Hauses liegt, ist nun Platz für den neuen Einsatzleitwagen sowie eine Feldküche.

 

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