In der kleinsten Stadt der Mecklenburgischen Schweiz, in Neukalen, trafen sich Kritiker der Corona-Politik am Neujahrstag zur
In der kleinsten Stadt der Mecklenburgischen Schweiz, in Neukalen, trafen sich Kritiker der Corona-Politik am Neujahrstag zur landesweit ersten Protest-Aktion im neuen Jahr. Torsten Bengelsdorf
Nach einer Kundgebung auf dem Marktplatz machten sich die Teilnehmer zu einem Spaziergang durch die Stadt auf den Weg.
Nach einer Kundgebung auf dem Marktplatz machten sich die Teilnehmer zu einem Spaziergang durch die Stadt auf den Weg. Torsten Bengelsdorf
Kundgebung

Neues Jahr beginnt in Neukalen mit Corona-Protest

Etwa 30 Leute trafen sich am Samstagnachmittag in Neukalen zu einer nicht angemeldeten Kundgebung.
Neukalen

Das neue Jahr ist noch nicht einmal einen Tag alt, da gehen Kritiker der Corona-Politik bereits wieder auf die Straße. Die erste Kundgebung mit einem Lichterspaziergang im Jahr 2022 fand am Samstagnachmittag in Neukalen statt. Etwa 30 Menschen hatten sich dazu auf dem Marktplatz versammelt.

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„Dieser Zustand kann so nicht weitergehen”, wandte sich der Neukalener Wilfried Kaiser an die Umstehenden. Die Schuld an der Misere habe stets die Minderheit der Ungeimpften. „Ungeimpfte werden ausgegrenzt. Das geht so nicht. Schließlich stecken sich auch Geimpfte gegenseitig an”, sagte Kaiser, der in Neukalen Präsident des Karnevalsvereins ist.

Diskussion über Impfzwang

Auch ein möglicher allgemeiner Impfzwang sorgte für Diskussionen. „Ich möchte schon Herr über meinen Körper sein und selbst entscheiden können”, erklärte Torsten aus Dargun. Ein anderer beklagte sich, dass in Schwerin wieder die „Kommunisten” an der Macht seien. Nach der Kundgebung brachen die Teilnehmer zu einem Spaziergang durch die Stadt auf.

Die Veranstaltung in Neukalen war nicht angemeldet, es gab auch keinen Versammlungsleiter. Dennoch war die Polizei mit vier Beamten vor Ort.

 

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