BAUSTELLE

Ortsdurchfahrt Levitzow bleibt über Winter gesperrt

Skeptisch haben die Levitzower von Anfang an auf die Bauarbeiten in ihrer Ortsdurchfahrt geschaut. Jetzt sollen die größten Skeptiker sogar Recht behalten.
Was Skeptiker befürchteten, ist eingetreten. Die Sperre auf der Landstraße durch Levitzow bleibt auf unabsehbare Ze
Was Skeptiker befürchteten, ist eingetreten. Die Sperre auf der Landstraße durch Levitzow bleibt auf unabsehbare Zeit bestehen. Eberhard Rogmann
Levitzow.

Die schlimmsten Befürchtungen sind eingetreten. Jetzt steht fest, dass die Ortsdurchfahrt Levitzow nicht wie geplant vor Weihnachten asphaltiert werden kann. Plattendruckversuche hatten in einigen Bereiche eine ungenügende Verdichtung des Untergrundes ergeben, heißt es zur Begründung dieser Entscheidung. Das ist ein schwerer Schlag nicht nur für die betroffenen Dorfbewohner. Die L 23 ist eine wichtige Verkehrsader, die die nördliche Region mit dem Mittelzentrum Teterow verbindet. Diese Verbindung ist seit Beginn der Bauarbeiten Ende September empfindlich gestört. Der Verkehr wird über eine Umleitung in weitem Bogen über Matgendorf und Groß Wüstenfelde nach Jördenstorf geführt. So wird es auf unabsehbare Zeit noch bleiben.

Der stillen Hoffnung, dass bei günstiger Witterung die Asphaltdecke wenigstens Anfang Januar aufgezogen werde, erteilt Bürgermeister Walter Bommer eine klare Absage. Zwei gewichtige Gründe sprechen dagegen. Zum einen will die Baufirma darauf verzichten den Untergrund wieder aufzumachen, um die beanstandeten Mängel in der Verdichtung zu beheben. Vielmehr setzt man darauf, dass über eine Ruhephase von mehreren Wochen sich das Erdreich setzt und auf natürliche Weise verdichtet. „Zum anderen mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Asphaltwerke im Januar und Februar üblicherweise die Produktion einstellen und in dieser Zeit nötige Wartungsarbeiten vornehmen“, zeigt der Bürgermeister auf.

Die Konsequenzen sind weitreichend. Aus heutiger Sicht kann kein konkreter Termin für die Wiederaufnahme der Arbeiten zur Befestigung der Straße genannt werden. An den Nebenanlagen – zum Beispiel den Gehwegen – wird indes weiter gearbeitet. Auswirkungen hat die andauernde Straßensperrung künftig auch auf den Schulbusverkehr. Dieser wurde bislang teilweise über eine Betonpiste in der Bukower Niederung geführt. „Im Winter wird das nicht mehr möglich sein, denn dort kann kein Räumdienst gewährleistet werden“, hatte Bürgermeister Bommer schon vor Wochen deutlich gemacht. Auch dies war ein Grund, auf die Freigabe der Straße vor Wintereinbruch zu drängen. Angesichts der aktuellen Situation müssen jetzt neue Lösungen in Betracht gezogen werden. Eine große Belastung bedeutet die Baustelle ebenso für zahlreiche Firmen und Dienstleister, angefangen bei gewerblichen Betrieben wie Tischlerei und Gastrononie bis hin zu Pflegediensten.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Levitzow

Kommende Events in Levitzow

zur Homepage