Dritter Gewaltaufruf gegen den Chef der Malchiner AfD-Fraktion, Engelhardt Kelm: Auf einem Verkehrszeichen war zu lesen gewese
Dritter Gewaltaufruf gegen den Chef der Malchiner AfD-Fraktion, Engelhardt Kelm: Auf einem Verkehrszeichen war zu lesen gewesen „Tötet Kelm“. privat/ZVG/Archiv
Bedrohung

Polizei entdeckt weiteren Mordaufruf gegen AfD-Mann

Der Staatsschutz hat den Malchiner Fraktions-Chef der AfD, Engelhardt Kelm, auf einen dritten Schriftzug aufmerksam gemacht – an beunruhigender Stelle.
Malchin

Nun sind es schon drei Schriftzüge, die dem Chef der Malchiner AfD-Fraktion nach dem Leben trachten. Wie Engelhardt Kelm berichtet, ist erneut an einem Verkehrszeichen zu lesen gewesen „Tötet Kelm“. Das für ihn Beunruhigende dabei: Der Mordaufruf fand sich diesmal auf dem Weg zu seiner Wohnadresse. Der Staatsschutz habe ihn auf diese dritte Aufschrift aufmerksam gemacht. In den anderen beiden Fällen war Kelm von Einwohnern alarmiert worden.

Rückblick: Nach erneutem Mordaufruf gegen AfD-Mann ermittelt der Staatsschutz

Der Staatsschutz ermittelt auch zu dem Tötungsaufruf. „Mein Eindruck ist auch, dass die diese Aufgabe sehr ernst nehmen“, sagte Kelm. Doch wer hinter den böswilligen Aufrufen steckt, ist offenbar weiter unklar.

Wegen der laufenden Ermittlungen hatte die Polizei bisher keine Auskünfte zu möglichen Ergebnissen geben wollen. Ermittelt werde wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten, hieß es aus dem Neubrandenburger Polizeipräsidium. Es seien auch Maßnahmen zur Sicherheit des AfD-Kommunalpolitikers ergriffen beziehungsweise durchgeführt worden, so die Polizei.

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Kommentare (1)

"Der Mordaufruf fand sich diesmal auf dem Weg zu seiner Wohnadresse." interessant, die AfD bekommt auf diese Weise SEHR viel Aufmerksamkeit...