Die Malchiner Polizei stoppte den Stavenhagener Spaziergang gegen die Corona-Maßnahmen.
Die Malchiner Polizei stoppte den Stavenhagener Spaziergang gegen die Corona-Maßnahmen. Eckhard Kruse
Mit insgesamt fünf Autos war die Malchiner Polizei zum Stavenhagener Markt gekommen.
Mit insgesamt fünf Autos war die Malchiner Polizei zum Stavenhagener Markt gekommen. Eckhard Kruse
Demonstration

Polizei löst Spaziergang in Stavenhagen auf

Elf Personen begaben sich am Montagabend in Stavenhagen auf einen Spaziergang gegen die Corona-Maßnahmen. Die Polizei schritt später ein.
Stavenhagen

Auch in Stavenhagen sind am Montagabend Bürger auf die Straße gegangen, um gegen die geltenden Corona-Maßnahmen zu protestieren. Etwa 20 Personen versammelten sich um 18 Uhr auf dem Stavenhagener Marktplatz. Die Polizei war mit rund ebenso vielen Kräften vor Ort, um die Demonstration oder den Spaziergang zu begleiten. Am Ende stoppten die Beamten den Spaziergang in der Malchiner Straße, der anfangs nur mit elf Personen begonnen und sich dann immer weiter vergrößerte hatte.

Es wurden die Personalien der Beteiligten aufgenommen, weil es sich um eine nicht angemeldete Versammlung handelte und sich auch kein Versammlungsleiter fand. „Das ist eine Straftat”, so der Malchiner Revierleiter Steffen Bühring. Er riet ihnen, die Versammlung zukünftig anzumelden oder einen Versammlungsleiter zu bestimmen. Das war zu Beginn des Spaziergangs nicht gelungen.

Nächste Woche Anmeldung geplant

Hans-Werner Schäfer, ehemals Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Müritz-Demmin und langjähriger Stadtvertreter in Stavenhagen, erklärte sich dann bereit, in der nächsten Woche Versammlungsleiter zu sein. Er wird den Spaziergang für nächste Woche Montag 18 Uhr dann offiziell beim Landkreis Seenplatte anmelden, versprach er.

Die Bürger wandten sich gegen eine Spaltung der Gesellschaft, gegen die geplante Impfpflicht, die ihrer Ansicht nach die Pflege vor große Probleme stellen wird, oder das Ungeimpfte nicht in Gaststätten gehen dürften. Eine Frau aus Stavenhagen meinte hingegen, dass das Corona-Virus nicht mit den Kochschen Postulaten nachgewiesen worden sei und damit gar nicht existiere, dass die Corona-Masken nicht für die Zwecke vorgesehen seien, für die sie benutzt werden, und dass die Impfstoffe für Menschen nicht zugelassen wären.

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Kommentare (1)

womit die Frau mit ihren Aussagen auch Recht hat. Nordkurier, ihr könnt doch selbst schon googeln, oder? Nach GG Art.8, darf sich Jeder frei versammeln. Das Versammeln ist keine Straftat, höchstens eine Ordnungswidrigkeit......aber wo ist der Geltungsbereich?