Angriff auf Polizistinnen

Polizei verteidigt ihre Frauen-Streifen

Ein Betrunkener hat in Teterow auf zwei Polizistinnen eingeschlagen. Die Polizei stellt klar: Es spricht nichts gegen eine reine Frauen-Besetzung im Streifenwagen. Bis auf eine Ausnahme.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Sollten Polizistinnen ohne männliche Begleitung Streife fahren? Diese Frage stellt sich nach einem Vorfall in Teterow, bei dem zwei Beamtinnen leicht verletzt wurden.
Sollten Polizistinnen ohne männliche Begleitung Streife fahren? Diese Frage stellt sich nach einem Vorfall in Teterow, bei dem zwei Beamtinnen leicht verletzt wurden. Jens Wolf
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Teterow.

Sollten Polizistinnen nachts ohne männliche Begleitung auf Streife und auf Verbrecherjagd gehen? Diese Frage stellt sich einigen Lesern nach einem Vorfall in Teterow, bei dem ein Betrunkener zwei Beamtinnen mit der Faust geschlagen hatte und dann flüchtete. Die Polizeistreife war gerufen worden, nachdem der 22-Jährige zuvor zwei gleichaltrige Männer attackiert hatte.

Die Polizei nimmt ihre Kolleginnen jetzt in Schutz. Frauen seien Vollzugsbeamte wie ihre männlichen Kollegen auch, sagt der Sprecher der Güstrower Polizei-Inspektion (PI) Gert Frahm. Sie hätten auch die gleiche Ausbildung. Und deshalb spreche auch nichts gegen eine Frauen-Besatzung im Polizeiauto. Bis auf eine Ausnahme: „Rein weibliche Teams stoßen in der Regel auf die gleichen Probleme wie rein männliche, nämlich dann, wenn es Maßnahmen gegen das andere Geschlecht durchzusetzen gilt”, sagt Frahm. Man denke nur an Leibesvisitationen.

Von daher wäre es wohl günstiger, wenn tatsächlich eine Beamtin jeweils mit einem männlichen Kollegen nach Recht und Ordnung schaut. Das sei aber kein Dogma. Gerade das Teterower Polizeirevier habe mit 35 Prozent eine relativ hohe Frauenquote.

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Kommentare (3)

sollte vom Staat oder pol. System so befugt und unterstuetzt sein durchzugreifen dass Wiederstand Zweck los ist - somit haetten rein Frauen teams keine Probleme - leider ist unser System zu feige diesen Schritte zu gehen um mehr Staat in der Oeffentlichkeit fuer Recht und Ordnung zu zu lassen

Der NK sollte bitte Prüfen ob sich ein Reporter so äußern darf, denn was der Chauvinist dort ablässt ist unterste Schublade. Egal ob Frau oder Mann es sind Polizeivollzugbeamte! Diese Entwicklung das Polizeibeamte oder Feuerwehrmänner bzw. Rettungskräfte Freiwild sind muss gestoppt werden! Warum lese ich nicht dass der Täter ein besoffener 22 Jähriger Schläger nicht mal so für 6 Monate aus dem Verkehr gezogen wird. Die Politik hat doch den Schutz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsgeräten doch verschärft. Wurde doch der Innenminister auf den Titelseiten Lauthals verkündet, bitte sehr Gesetze auch mal anwenden? Abner so ist das mit den Politiker sind allesamt Maulhelden mal ernst wird schnell den Schwanz einziehen und Betroffenheit vorspielen. Nein sie hat den Täter Schutz verschärft und der Schreiberling stößt noch in ein Chaui Horn? Gemischte Streifen? Bitte schön dem nächst noch Größe oder Haarfarbe sortiert oder was? Angriffe auf Polizeibeamte sollten durch die Justiz kompromisslos und sofort geahnte werden. Es sind Angriffe auf elementare Infrastrukturen. Leider ist die Justiz was sowas anbelangt nicht mal ein zahnloser Papiertiger!

... keine Wertung des NK-Journalisten. Es wird lediglich die Polizei zitiert bzw. mit eigenen Worten wiedergegeben, was die Polizei wünschenswert hält, wenn es machbar wäre. Der letzte Absatz des Artikels ist vermutlich wegen der Schönheit der Seitenformatierung mit einer Leerzeile vom Text abgesetzt.