Brandstiftung in Dargun

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Polizei kann Ermittlungen noch nicht abschließen

Nach dem Feuer an der Darguner Fabrikstraße bot sich dem Inhaber der Dachdeckerfirma ein schreckliches Bild.
Nach dem Feuer an der Darguner Fabrikstraße bot sich dem Inhaber der Dachdeckerfirma ein schreckliches Bild.
Eckhard Kruse

Der von einem Großbrand schwer getroffene Dackdeckerbetrieb in Dargun arbeitet wieder. Der Polizei fehlt aber noch ein wichtiges Dokument, um die Ermittlungen abschließen zu können.

Der Darguner Dachdeckermeister Peter Riedinger hat nach dem vernichtenden Feuer in der Fabrikstraße bereits einen Neuanfang gewagt. Büro- und Materialcontainer sind nach dem Brand Anfang Juli aufgestellt, sodass die Angestellten wieder arbeiten können.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur abgebrannten Lagerhalle mit einem geschätzten Schaden von 300.000 bis 500.000 Euro aber noch nicht abgeschlossen. „Das Brandgutachten liegt noch nicht vor“, sagte Polizeisprecherin Diana Mehlberg. So könnten die Ermittler nach den Zeugenvernehmungen keine abschließende Bewertung vornehmen.

Art der Brandstiftung noch fraglich

Der Brandursachenermittler hatte einen technischen Defekt und eine Selbstentzündung ausgeschlossen. Die Polizei geht deswegen von einer Brandstiftung aus. Nach Aussage der Sprecherin könne es sich um fahrlässige oder um vorsätzliche Brandstiftung handeln.

Die Lagerhalle war in der Nacht vom 3. zum 4. Juli abgebrannt. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz. Durch das Feuer wurden auch Maschinen, Anhänger, Werkzeug und Baumaterial vernichtet.