Neues Pflaster versprochen

Postkarte kündigt Sanierung des Marktplatzes in Malchin an

Selbst mit hohen Absätzen soll man bald über das Pflaster kommen, so das Versprechen. Ganz so fix wird das aber nichts.
Über das Marktpflaster wird in Malchin schon seit Jahren gestritten.
Über das Marktpflaster wird in Malchin schon seit Jahren gestritten. Torsten Bengelsdorf
Malchin

Das Marktplatz-Pflaster als Postkarten-Bild haben in den vergangenen Tagen viele Malchiner in ihrem Briefkasten gefunden. Auf der Rückseite lächeln zwei freundliche Herren mit einer Botschaft, auf die viele Malchiner schon lange gewartet haben: „Unser Marktplatz wird saniert“, verkünden Bürgermeister Axel Müller (CDU) und der Landtagsabgeordnete Thomas Krüger (SPD) den „lieben Mitbürgerinnen und lieben Mitbürgern“.

„Egal ob mit Kinderwagen, Rollator oder Schuhen mit hohen Absätzen: Jeder soll unseren Marktplatz gefahrlos überqueren können“, schreiben die beiden und verkünden dann, dass Ende 2019/Anfang 2020 der Marktplatz neu gepflastert werde. Ganz so schnell geht es nun aber doch nicht. Mit den Arbeiten werde erst im Frühjahr nächsten Jahres begonnen, konkretisierte Bürgermeister Müller jetzt auf Nachfrage.

Treppen-Erneuerung muss die Stadt bezahlen

Zunächst sei dann der Platz zwischen Rathaus und Kirche an der Reihe. Hier werden die Pflastersteine aufgenommen und durch ein kleinteiliges Granitpflaster ersetzt. Thomas Krüger hatte sich im Schweriner Verkehrsministerium dafür eingesetzt, dass es für die Neupflasterung Fördermittel gibt.

Mit dem Geld wird auch die Rathaustreppe erneuert, allerdings nicht der Platz vor dem Rathaus. Hier muss die Stadt in die eigene Kasse greifen, wenn das Pflaster erneuert werden soll – und das wird wohl noch einige Zeit dauern.

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