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Gefahr auf dem Radweg

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Radler fährt in über den Weg gespannten Draht

Platzhalterbild für Blaulicht-Meldungen online.
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Wie aus dem Nichts tauchte auf einem Radweg in Neukalen ein gespannter Draht auf. Ein 45-Jähriger konnte nicht mehr bremsen. Es ist innerhalb weniger Tage der zweite Fall von gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr.

Ein Draht, der über einen Weg zur Ziegelei in Neukalen gespannt war, ist einem Radfahrer fast zum Verhängnis geworden. Dieser war plötzlich vor dem 45-Jährigen aufgetaucht, so dass der Mann keine Chance mehr hatte zu bremsen. Er fuhr in den Draht. Weil er aber aufrecht saß und groß ist, riss der Draht. So kam der Radler nicht zu Fall und blieb unverletzt.

Erste Ermittlungen haben ergeben, dass bislang Unbekannte einen 2,5 Meter langen Draht auf einer Höhe von 1,30 Meter zwischen einer Straßenlaterne und einem gegenüberliegenden Baum gespannt hatten, so die Polizei. Das war innerhalb weniger Tage bereits der zweite Fall von gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Am Wochenende waren vier Verkehrsschilder umgebogen worden.

Wie die Polizei in dem jüngsten Fall erklärte, handelt es sich hier nicht um groben Unfug. Ein Unfall mit schweren Verletzungen hätte die Folge sein können. Solche Taten würden mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen. Wer sachdienliche Angaben machen kann, werde gebeten, sich im Polizeirevier Malchin unter 03994 231 224 zu melden.