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Rätselhafter Kasernen-Stein bekommt eine Erklärung

Als Andenken an die Garnisonsstadt hatten die Soldaten der Stadt ihr „Kasernen-Schild“ vermacht.
Als Andenken an die Garnisonsstadt hatten die Soldaten der Stadt ihr „Kasernen-Schild“ vermacht.
Eckhard Kruse

Irgendwie verloren liegt der Findling, der einst an der Kaserne stand, mitten in Stavenhagen. Nun soll er Gesellschaft kriegen, die einiges erklärt.

Noch liegt der Findling ohne Erläuterung am Ivenacker Tor in Stavenhagen. Doch bald könnte der Stein mit der Aufschrift „Kaserne Mecklenburgische Schweiz“ ein zusätzliches Schild bekommen. Auf die nochmalige Anfrage des Stadtvertreters Dietmar Dumjahn (Die Linke) in der Stadtvertretersitzung war Bürgermeister Bernd Mahnke (parteilos) nicht mehr abgeneigt, eine kleine Erklärungstafel aufzustellen. „Ich bin grundsätzlich aufgeschlossen“, sagte er. Der Vorschlag solle nun in den Ausschüssen beraten werden, um eine Lösung für die Umsetzung zu finden.

Dietmar Dumjahn und auch Lothar Kuhn (Unabhängige) hatten schon im Mai bemängelt, dass Touristen regelmäßig verwundert auf den Stein blicken und fragen, warum am Ivenacker Tor ein Stein mit einer Kasernen-Aufschrift liegt. Tatsächlich war der Stein mit dem Abzug der letzten Soldaten in Basepohl als Andenken an die Stadt übergeben worden. Nun liegt der Findling am Ivenacker Tor. Dumjahn wünschte sich eine Info-Tafel mit ein paar geschichtlichen Daten der Kaserne dazu.