Traurige Nachricht aus der Heimat
Schicksalsschlag für Gnoiener Amerika-Radler

Der Gnoiener Fahrrad-Abenteurer Thomas Schröder ist mittlerweile im Süden der USA, im Bundesstaat Georgia, angekommen.
Der Gnoiener Fahrrad-Abenteurer Thomas Schröder ist mittlerweile im Süden der USA, im Bundesstaat Georgia, angekommen.
privat

Trotz eines Trauerfalls will Thomas Schröder aus Gnoien seine Amerika-Tour fortsetzen. Er ist sicher, das wäre im Sinne seiner gerade verstorbenen Großmutter gewesen.

Es waren bewegende Zeilen, die da am Wochenende auf der Facebook-Seite des Fahrrad-Abenteurers Thomas Schröder zu lesen waren. Auf seiner Tour quer durch Nord- und Südamerika erreichte den Gnoiener die Nachricht, dass seine Oma in der vergangenen Woche verstorben ist.

Ein Schicksalsschlag für den jungen Mann, der mit seiner Großmutter viele schöne Erinnerungen, gerade aus Kindheitstagen, verbindet. Sie sei eine Oma gewesen, wie man sie sich besser nicht hätte wünschen können, schreibt Schröder in seinem Blog und erinnerte an die schmackhaften Mahlzeiten, die ihm seine Oma oft nach der Schule bereitete, an gemeinsame Fahrten durch die Dörfer der Mecklenburgischen Schweiz und an die Augenblicke, als Thomas Schröder ihr voller Stolz die Urenkel vorstellte. Trotz körperlicher Beeinträchtigungen sei sie auch noch zu seiner Verabschiedung am 28. September auf den Gnoiener Marktplatz gekommen.

Schon mehr als 1200 Kilometer geschafft

Trotz dieser traurigen Nachricht will der Gnoiener sein Fahrradabenteuer fortsetzen. „Das ist ganz sicher auch im Sinne meiner Oma. Sie hätte es so gewollt“, ist Thomas Schröder überzeugt. Ende der vergangenen Woche musste der Gnoiener eine dreitägige Zwangspause in Augusta im Bundesstaat Georgia einlegen. Dauerregen machte eine Weiterfahrt unmöglich. Mittlerweile sitzt er aber wieder im Sattel.

Seit seiner Ankunft in New York hat er auf amerikanischem Boden schon mehr als 1200 Kilometer zurückgelegt. Nach der Trauernachricht aus der Heimat hat er am Wochenende viel Zuspruch und viele ermutigende Nachrichten in den sozialen Netzwerken erhalten. „Das gibt mir unheimlich viel Kraft und ich bin sehr dankbar für die vielen lieben Nachrichten“, sagt er.