BRANDSCHUTZ SCHULE

Schule wartet immer noch auf Brandschutz-Türen

Eigentlich sollte schon in den Sommerferien alles erledigt sein. Doch die Arbeiten für den neuen Feuerschutz in der Schule in Dargun sind noch immer nicht abgeschlossen.
Kirsten Gehrke Kirsten Gehrke
Noch immer ist der Brandschutz nach neuen Normen an der Schule in Dargun nicht hergestellt. Es hapert an dem Einbau der letzte
Noch immer ist der Brandschutz nach neuen Normen an der Schule in Dargun nicht hergestellt. Es hapert an dem Einbau der letzten Brandschutztüren. Torsten Bengelsdorf
Dargun.

Auch nach den Herbstferien ist der Brandschutz im Darguner Schulzentrum immer noch nicht komplett. Im Inneren der Schulgebäude fehlen weiterhin Brandschutz-Türen, die noch nicht geliefert wurden. Zumindest sind nun aber die Außentüren komplett, wie Bürgermeister Sirko Wellnitz (WVD) am Mittwochabend vor den Stadtvertretern berichtete. Nun soll der schulfreie 1. November für die Restarbeiten genutzt werden.

Eigentlich sollte alles schon in den Sommerferien erledigt sein. Doch die Herstellung der Brandmeldeanlage habe sich von Anfang an schwierig gestaltet, erklärte Amtsleiterin Roswitha Trost. Den Feuermelder auf den neuesten Stand zu bringen, ist zudem um 40 000 Euro teurer geworden als geplant. Das bedeutet, dass die Sanierung des Feuerlöschteiches in Groß Methling noch warten muss, weil das dafür vorgesehene Geld jetzt in den Brandschutz der Schule gesteckt werden soll. Zwar habe die Stadt einen nachträglichen Förderantrag gestellt, aber noch gebe es für weitere Mittel keine Zusage, so Trost.

Die Stadtvertreter haben dieser Mehrausgabe zugestimmt. Die Kosten blieben damit immer noch niedriger, als wenn die Stadt die zunächst empfohlene Sicherheits-Überdruck-Lüftungs-Anlage eingebaut hätte. Pflege und Wartung wären bei dieser Anlage enorm teuer geworden. Deshalb sei mit dem beauftragten Brandschutz-Experten eine Lösung über zusätzliche Ausgänge gefunden worden. Für notwendige Fluchtwege wurden teils Wände von Klassenzimmern durchbrochen. Dadurch habe sich die Anzahl der Türen um sechs Stück erhöht, was diese rund 40 000 Euro mehr ausmachen.

Notwendig geworden waren die Arbeiten, weil die alte Brandschutzanlage nicht mehr der Zeit entsprochen hatte und technisch überholt war. Das hatte ein Gutachter festgestellt und Alarm geschlagen. Daraufhin musste die Stadt handeln.

 

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