Hier sind sie noch zu fünft: Die Schwanenkinder zusammen mit einem Elternteil – gemeinsam schwammen sie vor einigen
Hier sind sie noch zu fünft: Die Schwanenkinder zusammen mit einem Elternteil – gemeinsam schwammen sie vor einigen Wochen durch die Ostpeene. Privat / Hartmut Kramp
Tod im Teich

Schwanen-Tragödie im Malchiner Stadtpark

Die Freude war groß, als im Malchiner Stadtpark erstmals wieder eine Schwanenfamilie gesichtet wurde. Doch mittlerweile sind nur noch zwei der einst sechs Tiere zu sehen.
Malchin

Die Anzeichen verdichten sich: Bei der Schwanenfamilie auf dem Malchiner Mühlenteich hat sich möglicherweise eine Familientragödie abgespielt. Von den einst sechs Schwänen haben vermutlich nur ein Elternteil und ein Junges überlebt.

Anfang Juni freuten sich noch viele Malchiner über das Schwanenpaar und den zahlreichen Nachwuchs. Nun mehren sich die traurigen Nachrichten. Hartmut Kramp etwa berichtet, dass zumindest ein Schwanenkind verstorben sei. Er selbst habe das tote Tier aus der Peene geborgen und anschließend begraben.

Urlauberin rief die Polizei

Die Schwäne schwimmen auf der Ostpeene und auf dem Mühlenteich umher, so die Beobachtung des Malchiners und seiner Frau, die zweimal täglich an der Peene entlang spazieren. Ihm sei schon seit einigen Wochen aufgefallen, dass zwei weitere Jungen und ein Elternteil verschwunden seien, sagt Hartmut Kramp und vermutet, dass sie nicht überlebt haben.

Laut Brigitte Schlüter sei einer der erwachsenen Schwäne tot in der Peene getrieben. Eine Urlauberin habe die Polizei angerufen und die Polizei wiederum jemanden beauftragt, der den Kadaver Mitte Juli aus dem Wasser geholt habe. Die Feuerwehr und der Stadtbauhof haben davon allerdings keine Kenntnis. Das Tier habe bereits am Tag zuvor einen kranken Eindruck gemacht, sagt Brigitte Schlüter.

Wie viele Schwäne letztlich tatsächlich gestorben sind, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Die Hoffnung ist jetzt groß, dass wenigstens die beiden verbliebenen Schwäne überleben.

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