HILFSAKTION

Sechsjährige übersteht erste Operation im Kampf gegen Krebs

Viele Menschen wollen der sechsjährigen Pia aus Teterow und ihrer in finanzielle Not geratenen Familie helfen. In der Spendenaktion sind schon 7000 Euro eingegangen.
Muttere Mandy bangt jeden Tag um das Leben ihrer Tochter Pia. Sie gibt die Hoffnung im Kampf gegen den Krebs nicht auf.
Muttere Mandy bangt jeden Tag um das Leben ihrer Tochter Pia. Sie gibt die Hoffnung im Kampf gegen den Krebs nicht auf. Privat/ZVG
Teterow ·

Im Kampf eines kleinen Mädchens aus Teterow gegen den Krebs hat es ein erstes Hoffnungszeichen gegeben. Eine erste Operation sei gut verlaufen, teilte eine Freundin der Familie jetzt mit.

Das Schicksal der kleinen Pia hatte viele Menschen in der Region bewegt. Das sechsjährige Mädchen kämpft tapfer gegen den Krebs. Für die Familie war die Diagnose Neuroblastom ein Schock. Der Tumor hatte sich im gesamten Bauchraum ausgebreitet. Seit Februar bangen die Eltern um ihre Tochter. Doch die ganze Situation hat die Familie auch in finanzielle Nöte gebracht. Deshalb hatte Susanne Conrath, eine gute Freundin, Mitte Juli die Idee, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen, damit beide Eltern Pia zu einer wichtigen Operation nach Tübingen begleiten können. Die Krankenkasse übernimmt nur die Kosten für eine Begleitperson. Und auch Wünsche sollten Pia erfüllt werden, wie eine Gartenparty vor der OP, spezielle Ernährung ist teuer.

Weitere Operationen sollen folgen

Viele Menschen wollen helfen. „An Spenden sind bisher etwa unglaubliche 7000 Euro eingegangen“, so Conrath. Es sei schön zu sehen, wie zumindest dieser finanzielle Druck von den Eltern genommen werden konnte. Am Mittwoch ist Pia in Tübingen inzwischen operiert worden. Beide Eltern sind bei ihr. Die Operation sei gut verlaufen. „Die Herzseite, und damit die schlimmere Seite, ist geschafft.“ Leider könne der Tumor nicht ganz entfernt werden, da sonst die Querschnittslähmung drohe. In etwa sechs bis acht Wochen werde die rechte Hälfte des Tumors entfernt. „Der Rest muss über radioaktive Behandlungen und Bestrahlungen entfernt werden“, so Conrath. Pia hat noch einen langen Weg vor sich. Dass viele Menschen mitfühlen, macht Hoffnung.

 

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