Beim Stavenhagener Shantychor „Windstärke 7“ sind nicht mehr alle an Bord, die noch vor Corona gesungen haben
Beim Stavenhagener Shantychor „Windstärke 7“ sind nicht mehr alle an Bord, die noch vor Corona gesungen haben. Deshalb sucht der Chor jetzt Verstärkung. Eckhard Kruse (Archiv)
Verstärkung gesucht

Shantychor in Stavenhagen braucht jetzt mehr Stimmen

Mit Wiederaufnahme der Proben sind beim Stavenhagener Shantychor nicht mehr alle Sänger an Bord. Das Ensemble sucht Verstärkung.
Stavenhagen

In der Coronazeit hat mancher Verein Federn gelassen. Auch beim Stavenhagener Shantychor „Windstärke 7“ sind nicht mehr alle Sänger an Bord. „Seit einigen Wochen darf der Chor wieder proben und sucht jetzt Verstärkung“, sagt Vereinsvorsitzender Erich Penz. 2018 hatte sich das Ensemble gegründet und zum Ziel gesetzt, die musikalische Landschaft in und um Stavenhagen mit maritimen Liedern zu bereichern. Doch seien sie jetzt nur noch 14 Männer und Frauen. Nach Corona sei es schwierig, die Leute wieder fürs Singen zu begeistern. Im Grunde müssten sie alle Lieder neu erlernen und vertiefen. Zu lange seien sie ausgebremst worden. Sie treffen sich immer donnerstags um 18.30 Uhr für eine zweistündige Probe in den Räumen des Hotels Kutzbach am Markt. „Sänger und Sängerinnen aller Stimmlagen sind willkommen, vor allem aber Männer“, macht Penz Mut, mitzumachen. Sie singen Shantys, also Arbeitslieder der Matrosen auf Segelschiffen, Seefahrerlieder, maritime Schlager aber auch Oldies sowie klassische Rock- und Popsongs.

neuer professioneller Chorleiter

Seit einem Jahr haben sie einen neuen, professionellen Chorleiter. Lars Hammer, der auch Musiklehrer an der Kulturschule Malchin ist, habe sie stimmlich weit voran gebracht. So würden sie Lieder jetzt auch zwei- und dreistimmig singen, so Penz, der den Chorleiterposten an einen Profi abgegeben hat. Eigentlich hätten sie gern schon bei ihrem Maibaum-Aufstellen am Wochenende im Schlossgarten live gesungen, aber für einen Auftritt sei es noch zu früh. „Wir sind noch nicht soweit“, sagt Penz. Blamieren wolle man sich ja nicht. Es sei schwierig, wieder den Rhythmus zu finden und sich vorzubereiten. Anderen Vereinen gehe es ähnlich.

Jetzt wollen sie sich erst einmal wieder ein Grundgerüst an Liedern zulegen, die für kommende Auftritte sitzen müssen. Darauf konzentriere man sich zunächst bei den Proben. Alle Stücke werden instrumental begleitet. „Es wäre schön, wenn wir noch ein paar mehr werden“, meint er. Der Einstieg wäre einfach. „Einfach zur Chorprobe kommen, sich das anschauen oder gleich mitsingen.“ Ein Vorsingen sei nicht nötig. Auch Noten lesen müsse man nicht können.

Die ersten Auftritte stehen bereits im Kalender. So sein sie für das Stadtfest in Stavenhagen am 18. Juni und die 800-Jahrfeier in Sommersdorf am 25. Juni schon gebucht. Auch laufen Gespräche für einen Auftritt auf einem Fahrgastschiff am Kummerower See.

 

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