Gutachten

Sorge um Gesundheit der Teterower Feuerwehrleute

Ein Gutachter soll die Stadt Teterow beim Thema Feuerwehr beraten. Das Gerätehaus bekam zwar insgesamt gute Noten. Doch an einer sensiblen Stelle gibt es Bedarf zu kostspieligen Umbauten.
Das Gerätehaus der Teterower Feuerwehr konnte an vielen Stellen beim Gutachten punkten.
Das Gerätehaus der Teterower Feuerwehr konnte an vielen Stellen beim Gutachten punkten. Archivfoto: Reinhard Thiel
Teterow

Gute Noten bekam das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Teterow bei der Begutachtung durch Stefan Buschendorf. Der Ingenieur aus Hamburg erarbeitete im Auftrag der Stadt den Bedarfsplan für die Wehr für die überschaubare Zukunft. Das vor zwanzig Jahren am Fischersteig errichtet Gerätehaus sei in einem guten Zustand, so der Fachmann. Technik topp – doch für die Mannschaft sieht es nicht so gut aus.

Gefährliche Einsatzkleidung

Zu beanstanden hatte der Hamburger eine fehlende „Schwarz-Weiß-Trennung”. Damit ist die strikte räumliche Trennung von Einsatzbekleidung und ziviler Sachen gemeint. Die soll verhindern, dass gesundheitsgefärdende Stoffe aus den Einsätzen zum Beispiel auf private Kleidung übergehen.

Darauf stärker zu achten sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund geboten, dass bei der Feuerwehr in Neubrandenburg eine ungewöhnliche Häufung tödlich verlaufender Erkrankungen zu verzeichnen war. Eine eigene Untersuchung soll diesem Phänomen auf den Grund gehen und wirksame Gegen-Maßnahmen aufzeigen. Den Teterowern legt der Experte nahe, einen größeren Raum für die Einsatzspinde zu schaffen. doch wie das in dem Gebäude gelingen könnte, ist noch völlig offen.

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