:

Speedway-WM: Teterow rüstet Arena auf

Philip Leinert, Frank Steinhagen und Tilo Möller (v. l. n. r.) von der Firma Straßen- und Tiefbau Teterow setzten jetzt die sogenannten Wellenbrecher an der Speedway-Arena.
Philip Leinert, Frank Steinhagen und Tilo Möller (v. l. n. r.) von der Firma Straßen- und Tiefbau Teterow setzten jetzt die sogenannten Wellenbrecher an der Speedway-Arena.
Eberhard Rogmann

Erstmals seit 2008 findet in Deutschland am 10. September wieder ein Weltmeisterschaftslauf im Speedway statt. Die Vorbereitungen gehen in der Teterower Bergring-Arena auf die Zielgerade. Doch noch ist so Einiges zu tun.

Eine Betriebsamkeit wie selten herrscht dieser Tage in und um die Speedway-Arena am Kellerholz. In der Ostkurve haben Mitarbeiter der Firma Straßen- und Tiefbau Teterow gerade die sogenannten Wellenbrecher gesetzt. Das sind Metallbarrieren, die die Zuschauerbereiche abgrenzen. „Ein Teil davon wird fest installiert. Der andere Teil ist flexibel montierbar, sodass wir die Barrieren bei Bedarf auch an anderer Stelle einsetzen können“, erläutert Adolf Schlaak. Beim Chef der Kommunaltechnik in den Teterower Stadtwerken laufen alle Fäden der technischen Vorbereitung auf das anstehende Großevent, den Grand-Prix-Lauf zur Speedway-Weltmeisterschaft, zusammen. Dieser wird am 10. September erstmals seit 2008 wieder in Deutschland stattfinden, genauer in Teterow. Bis dahin ist noch einiges zu tun.

In den nächsten Tagen erfolgt die Montage der Waldtribüne. An der dem Start und Ziel gegenüberliegenden Geraden werden zusätzlich 2655 Sitzplätze errichtet. Die Tickets dafür, wie auch für die Tribüne am Kampfrichterturm, sind schon längst verkauft. Mittlerweile haben sich über 7500 Sportfans ihre Eintrittkarte in Teterow gesichert. „Ich bin zuversichtlich, dass wir über die Marke von Zehntausend kommen“, sagt Schlaak.

Die nächste Großveranstaltung und Generalprobe für die WM ist übrigens das Speedway-Rennen um den Schildbürgerpokal am 26. August. Zwanzig Fahrer aus zehn Nationen gehen dann an den Start, darunter für Deutschland Martin Smolinski. Er wird auch eine Woche später in Teterow sein, denn er erhielt die Wildcard des Veranstalters für das Rennen. Für die Reserve sind Tobias Kroner und Kai Huckenbeck nominiert, wie Adolf Schlaak verrät.  Bis dahin muss alles tipptopp fertig sein. Mit besonderer Sorgfalt wird derzeit die Bahn präpariert. Diese Bahn hat es in sich, weiß Clubchef Schlaak.